Analyse: Hundesteuer in Hessen: Große Unterschiede bei den Gebühren
Eine Auswertung des Bundes der Steuerzahler Hessen zeigt große Unterschiede bei der Hundesteuer.
44 Kommunen erhöhten 2026 ihre Sätze.
Der Verband fordert, die Steuer abzuschaffen.
Die Hundesteuer fällt in Hessen je nach Kommune unterschiedlich hoch aus.
Das zeigt die jährliche Kommunalfinanzanalyse des Bundes der Steuerzahler (BdSt) Hessen für das laufende Jahr.
Während Hundehalter in Wiesbaden und Bad Karlshafen (Landkreis Kassel) für ihren ersten Hund jeweils 180 Euro im Jahr zahlten, sei dieser in Eschborn steuerfrei.
Laut der Analyse liegt die jährliche Steuer für den ersten Hund im Durchschnitt bei 70 Euro und damit bei rund zwei Euro mehr als im Vorjahr.
Insgesamt erhöhten 44 Städte und Gemeinden ihre Steuersätze.
Am stärkten sei die Steuer in Rodgau (Landkreis Offenbach) gestiegen: Dort werden laut BdSt 60 Euro mehr fällig.
In Kriftel (Main-Taunus-Kreis) und Gilserberg (Schwalm-Eder-Kreis) betrug die Erhöhung jeweils 40 Euro.
Bad Zwesten senkte sie dagegen um zwölf Euro.
Hohe Steuern für „Kampfhunde“ Auch bei Hunden, die aufgrund ihrer Rasse oder ihres Verhaltens als gefährlich eingestuft werden, gibt es laut Analyse des BdSt große Unterschiede.
Demnach stieg in Biebertal (Landkreis Gießen) die Steuer für „Kampfhunde“ um 300 Euro auf 1.300 Euro im Jahr.
Das sei der höchste Satz in Hessen, gefolgt von Nidderau mit 1.200 Euro.
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