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Deutschland

INSA-Sonntagstrend - AfD baut Vorsprung zur Union weiter aus

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INSA-Sonntagstrend - AfD baut Vorsprung zur Union weiter aus

Berlin – Eine Woche nach dem Wahldesaster der CDU in Sachsen-Anhalt kann die AfD ihren ohnehin großen Vorsprung vor der Union noch ausbauen. Das ergibt der neue Sonntagstrend des Meinungsforschungsinstituts INSA für BILD.

Demnach gewinnt die AfD einen Prozentpunkt hinzu und erreicht 29 Prozent. Die Union stagniert bei 20 Prozent – satte neun Prozentpunkte dahinter. Die Grünen überholen die SPD und kommen mit 14 Prozent (+ 1) auf Platz 3. Sie sind nun die stärkste Kraft im linken Lager. Nach ihnen folgt die SPD auf Platz 4 mit weiterhin 13 Prozent.

Die Linke schafft zehn Prozent – ohne Veränderung. Ebenso ergeht es der FDP mit weiterhin vier Prozent, das BSW verliert einen Punkt, rutscht auf drei Prozent ab. Beide Parteien würden demnach an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern und den Einzug in den Bundestag verpassen.

INSA-Chef Hermann Binkert rechnet vor: „14 Prozent der Wählerstimmen fallen an Parteien, die an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Für parlamentarische Mehrheiten sind über 43 Prozent notwendig.“ Laut Binkert wäre bei einem solchen Ergebnis eine Kenia-Koalition aus CDU/CSU, Grünen und SPD mit zusammen 47 Prozent die derzeit wahrscheinlichste Koalitionsoption für den Bund. Ein grün-rot-rotes Bündnis aus Grünen, SPD und Linken käme bloß auf 37 Prozent, Schwarz-Rot aus Union und SPD auf 33 Prozent.

Eine rechnerisch mögliche Koalition aus AfD und Union hätte zusammen 49 Prozent, ist wegen des Unvereinbarkeitsbeschlusses der Union aber ausgeschlossen.

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