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Deutschland

Bundestrainer-Ansage vorm Holland-Kracher - Klopp: „Ich gehe für die Spieler duchs Feuer!“

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Bundestrainer-Ansage vorm Holland-Kracher - Klopp: „Ich gehe für die Spieler duchs Feuer!“

Herzogenaurach – Der neue Bundestrainer gibt sich gleich ganz nahbar und locker! Jürgen Klopp sorgte am Mittwoch Vormittag für eine dicke Überraschung beim Abschlusstraining der deutschen Nationalelf. Während sich seine Spieler warmmachten, kam Klopp freiwillig zu den Journalisten am Rande und beantwortete gut gelaunt viele Fragen zu seinem Nationalelf -Start und dem ersten Spiel gegen Holland (Donnerstag, 20.45 Uhr, live RTL).

Klopp zur neuen Aufbruchsstimmung: „Wenn wir die nicht spüren würden, wäre das ja ein bisschen schade. Was draußen gesprochen wird, kriege ich nicht so mit. Das Wetter spielt mit, die Bedingungen sind toll, super Spieler, die Jungs haben alle Lust.“

Und auch Klopp freut sich, wieder auf dem Platz zu stehen: „Ich bin nicht sicher, ob irgendwas etwas eingerostet ist, aber ich denke, es geht. Ich habe zwei Jahre und drei Monate nicht mehr auf dem Trainingsplatz gestanden. Aber das ist ein bisschen wie Radfahren, das ist alles noch da.“

In den ersten Tagen wurde viel geredet: „Wir haben viele Meetings gehabt. Ich bin ja neu, da muss man am Anfang etwas mehr reden. Montagabend Meeting, gestern Abend Meeting, gerade eben. Dann trainieren wir jetzt und fliegen nachher. Bis hierhin ist alles okay.“

Wie besonders ist sein 1. Länderspiel für ihn selbst? Klopp: „Ich habe neulich beim Supercup festgestellt: Ich wusste gar nicht, dass ich die Nationalhymne drauf hab, komplett! Das war mir neu. Ich habe sie selten gesungen zu Hause, wenn ich ein Länderspiel geschaut habe. Das wird also jetzt anders sein. Generell, klar: Das, was ich hier machen darf, ist eine Riesen-Ehre. Aber man macht es wegen der Spiele am Ende, und da hatten wir noch keins. Bei allen positiven Vibes die hier sicher da sind wissen wir auch, dass wir am Ende Ergebnisse liefern müssen. Ich würde es gern lange machen und dafür müssen wir es gut machen. Gut machen heißt den Wind umdrehen und die Ergebnisse kommen über kurz oder lang. Der Start ist wichtig, es ist Anspannung da. Wir versuchen zu lernen, Spaß zu haben unter Druck.“

Der erste Gegner Holland ist zwar gleich ein Kracher-Gegner, hat mit Barca-Legende Xavi (46) aber auch einen neuen Trainer. Klopp: „Ich habe früh gelernt, dass man sich keine Gedanken macht über Dinge, die man nicht ändern kann. Ich wüsste gar nicht, gegen wen ich jetzt lieber spielen würde. Brettstarker Gegner, neuer Trainer. Das Gute ist, wir haben wirklich beide die identische Situation. Wir haben uns Montag getroffen und spielen am Donnerstag. Und der Trainer kennt die Spieler aus dem Fernsehen. Ich kenne sogar mehr Spieler von Holland persönlich als Xavi (lacht). Ob das ein Vorteil ist, weiß ich nicht, aber ein Fakt ist es trotzdem. Wir sitzen hier und wissen gar nicht, was der Gegner macht. Dass wir guten Fußball spielen wollen, ist klar. Ihr könnt euch alle vorstellen, was wir sehen wollen, aber darüber rede ich dann nach dem Spiel. Ein bisschen überraschend wollen wir ja auch noch sein.“

Gerade die jungen Spieler schwärmten bereist von Klopp, Debütant Philipp Treu (25) hatte gesagt, er sei „ein Megatyp, für den man durchs Feuer gehen würde“. Klopps Ansage jetzt an sein Team: „ICH gehe für die Jungs durchs Feuer.

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