Aktuelle Gebäude zu groß: Betreiber prüft kleineres Terminal für Flughafen Dresden
Die Mitteldeutsche Flughafen AG denkt über einen Terminal-Neubau nach.
Für den Standort und die Finanzierung gibt es aber noch keine Entscheidung.
Die Mitteldeutsche Flughafen AG (MFAG) prüft den Neubau eines kleineren Terminalgebäudes für den Flughafen Dresden.
Das derzeit genutzte Gebäude könnte dann stillgelegt werden, sagte Götz Ahmelmann, Vorstandschef der Betreibergesellschaft, der „Leipziger Volkszeitung“ und der „Sächsischen Zeitung“.
Die Kosten, die Finanzierung und auch der genaue Standort eines neuen Gebäudes sind demnach bislang offen, bestätigte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur .
Es gebe noch keine Entscheidung für einen tatsächlichen Neubau, sondern lediglich „Zielbilder und mögliche Entwicklungsrichtungen“, sagte ein Sprecher.
Klar sei aber, dass eine Verkleinerung des bestehenden Terminals die teurere und deshalb ungeeignete Variante wäre, sagte der Vorstandschef den Zeitungen.
Ahmelmann: Flughäfen vor 25 Jahren zu groß gebaut Das Terminal sei vor 25 Jahren in deutlich zu großen Dimensionen gebaut worden.
Die Fluggastzahlen würden daher nicht zu einer ausreichenden Auslastung führen.
Gleiches gelte für den Flughafen Leipzig /Halle.
Dort soll es demnach Vereinfachungen geben.
Statt der bisher genutzten Fluggastbrücken sollen Passagiere künftig direkt zu Fuß zu den Maschinen gehen, heißt es weiter.
Die Anlagen würden zurückgebaut.
Die Check-In-Abwicklung soll zudem näher an das Abflugterminal gerückt werden.
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