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Kultur

Ausschreitungen in Mannheim: Innenminister nach Derby-Krawallen: Gespräche mit FCK

Stern ·
Ausschreitungen in Mannheim: Innenminister nach Derby-Krawallen: Gespräche mit FCK

Nach den Vorfällen beim Pokalspiel in Mannheim mit 120 Verletzten reagiert auch das Innenministerium in Rheinland-Pfalz.

Welche Konsequenzen Achim Schwickert sieht.

Nach den Krawallen im Pokalderby zwischen dem SV Waldhof Mannheim und dem 1.

FC Kaiserslautern kündigte der rheinland-pfälzische Innenminister Achim Schwickert zeitnahe Gespräche mit dem FCK an. „Ziel ist es, konkrete Konsequenzen und Verbesserungen für künftige Hochrisikospiele festzulegen“, sagte der CDU-Politiker in einer Stellungnahme. „Gefährdung von Leib und Leben“ Die Vorfälle hätten eine Grenze überschritten, so Schwickert weiter: „Wenn Leuchtraketen gezielt in Richtung von Menschen geschossen werden, reden wir nicht mehr über Fankultur, sondern über Straftaten und die Gefährdung von Leib und Leben.“ Das Erstrundenspiel im DFB-Pokal zwischen dem baden-württembergischen Fußball-Drittligisten aus Mannheim und dem pfälzischen Zweitligisten hatte am vergangenen Freitag kurz vor dem Abbruch gestanden.

Der 1:0-Auswärtssieg der Roten Teufel nach Verlängerung war im ausverkauften Carl-Benz-Stadion von Krawallen, Pyrotechnik und einem Platzsturm überschattet worden.

Rund 1.400 Polizeibeamte waren im Einsatz, 35 davon wurden verletzt.

Zudem mussten 85 Zuschauer medizinisch betreut werden, teilte die Polizei im Nachgang mit.

Acht von ihnen seien zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gekommen. „Gemeinsame Kraftanstrengung“ „Solche Gewaltexzesse sind nicht hinnehmbar und dürfen nicht folgenlos bleiben.

Dafür braucht es eine gemeinsame Kraftanstrengung von Vereinen, Verbänden, Sicherheitsbehörden und Fans“, forderte Schwickert.

Zuvor war bekanntgeworden, dass der baden-württembergische Innenminister Manuel Hagel ( CDU ) Fußballvereine für den 3.

September zu einem Gespräch nach Stuttgart einlädt.

Es gehe darum, klare Vereinbarungen zu treffen und die Stadion-Allianzen weiterzuentwickeln, heißt es in der Einladung, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. „Unser aller Ziel ist klar: Gewalt hat in unseren Stadien keinen Platz.

Dies muss auch für emotional aufgeladene Spielbegegnungen gelten.“ Eingeladen sind einer Sprecherin zufolge sieben Clubs, vor allem aus der ersten bis dritten Liga.

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