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Quecksilber-Verdacht - Blumenstrauß löst Großeinsatz aus

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Quecksilber-Verdacht - Blumenstrauß löst Großeinsatz aus

Neustadt-Glewe (Mecklenburg-Vorpommern) – Ein Strauß roter Rosen sorgte am Freitagnachmittag für einen Großeinsatz statt für Romantik: Die Blumen waren möglicherweise mit Quecksilber kontaminiert. Spezialkräfte der Feuerwehr rückten in Chemikalienschutzanzügen aus, um die Blumen auf das hochgiftige Schwermetall zu untersuchen.

Eine Ukrainerin soll die Rosen zuvor in einem Paket erhalten haben. Ihre Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Otto-Lilienthal-Straße ( Mecklenburg-Vorpommern ) musste daraufhin geräumt werden. Sie und eine weitere Frau befinden sich in ärztlicher Behandlung. „Für andere Anwohnerinnen und Anwohner besteht keine Gefahr“, teilte die Polizei Rostock am Freitagabend mit.

Während Spezialkräfte die rätselhafte Substanz untersuchten, sperrte die Polizei den Bereich weiträumig ab und brachte Bewohner in Sicherheit. Was hinter dem Vorfall steckt, ist weiter unklar. Die Polizei ermittelt.

Quecksilber ist ein giftiges Schwermetall, das bei Zimmertemperatur flüssig ist. Schon kleine Mengen können gesundheitsschädlich sein, vor allem wenn die Dämpfe eingeatmet werden. Eine Vergiftung kann unter anderem das Nervensystem, die Nieren und das Gehirn schädigen. Deshalb gelten bei Funden von Quecksilber strenge Sicherheitsvorschriften, und oft sind Spezialkräfte im Einsatz.

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