Lebenserwartung: Wie alt werden Katzen – und warum sterben manche früher?
Wie alt werden Katzen eigentlich? Die Lebenserwartung der Tiere ist deutlich gestiegen.
Manche Rassen sterben jedoch früher.
Und Kater sind auch leicht benachteiligt.
Larry ist eine Legende in Großbritannien: Der Kater, der am Regierungssitz in Downing Street Nr.
10 in London lebt, soll mittlerweile 19 Jahre alt sein.
2011 wurde der heutige „Chief Mouser to the Cabinet Office“ von Premierminister David Cameron aus einem Tierheim adoptiert.
Als das Geburtsjahr der grau-weiß getigerten Hauskatze wird 2007 geschätzt.
Aber solche Annahmen sind bei Katzen immer ungenau.
Larry könnte jünger sein – oder älter.
Werden Katzen heute wirklich älter als noch vor einigen Jahren? Zumindest liegt der betagte Larry im Trend: Denn Katzen haben heute eine höhere Lebenserwartung als noch vor wenigen Jahrzehnten. Ältere Tierfreunde unter uns erinnern sich: Eine Katze, die in den 1980er-Jahren 15 Jahre war, galt als steinalt.
Und die 18-jährige Katze des lokalen Veterinärs genoss Ende der 70er Jahre absoluten Kultstatus in unserer Kleinstadt.
Heute wäre sie eine von vielen.
Apropos Tierarzt: Es liegt tatsächlich unter anderem an der modernen Veterinärmedizin, dass die Lebenserwartung von Katzen in den vergangenen Jahrzehnten um mehrere Jahre gestiegen ist.
Als 1985 in den USA der erste Impfstoff gegen den Felinen Leukämievirus (FeLV) zugelassen wurde, war dies ein Meilenstein: Der umgangssprachlich „Leukose-Impfung“ genannte Schutz vor „Katzenkrebs“ verhindert, dass die Tiere im jungen Alter elendig an Tumoren verenden.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.