Erster Kinofilm startet bald - Amira Aly hatte Panikattacken beim Dreh
Zwiesel (Bayern) – Endlich ist er fertig, ihr erster Kinofilm, ihr Leinwand-Baby. „Im Zeichen des Drachen“ lautet der klangvolle Titel des deutschen Mystery-Thrillers. Doch was jetzt, in fertiger Fassung, so leicht und gekonnt aussieht, war für Schauspiel-Neuling Amira Aly (33) Schwerstarbeit. Vor allem im Kopf. Grund: Die Ex von Comedian Oliver Pocher (48) leidet an Platzangst und Panikattacken. Dumm, dass sie in einer Szene als Archäologin tief unter die Erde steigen musste.
Es ging um 53 Stufen entlang einer engen Wendeltreppe, die Amira an einem Drehtag in die dunkle Tiefe – konkret unter das Rathaus von Zwiesel (Niederbayern) – steigen musste. Die ungerade Zahl kennt auch Amiras Millionenschar von Followern , weil sie die Stufen zu ihrer eigenen Beruhigung laut gezählt und dabei ein Instagram-Video gedreht hat. Auch eine Form der Therapie.
Mit ihren Panikattacken geht die Mutter von zwei Söhnen seit jeher offen um. Erstmals trat die heftige körperliche und emotionale Reaktion während einer Flugreise bei ihr auf, woraufhin sie sich therapeutische Hilfe suchte.
Die Dreharbeiten für „Im Zeichen des Drachen“ – von den Regisseuren Enrico Saller (29) und Marina Hoeft (31) – begannen Mitte März 2025 in der Drachenhöhle Furth (80 Kilometer nordöstlich von Regensburg). Was spielt Amira ? „Ich verkörpere eine Archäologin, die sich mit Mythen und anderen Legenden auseinandersetzt. Der Charakter hat so viele Facetten und ist eine wahre Herausforderung zu spielen.“
Die Hauptrolle übernahm Erol Sander (57, „Mordkommission Istanbul“). Er spielt Polizeikommissar Michael Dogac, der bei einem dramatischen Einsatz vor vielen Jahren sein Gehör verloren hat, für diesen besonders kniffligen Fall – es geht um eine mysteriöse Drachensekte – aber von seiner Chefin (gespielt von Nastassja Kinski, 65) wieder ins Team integriert wird. Der Film hatte seine Uraufführung im Oktober 2025 bei den Internationalen Hofer Filmtagen 2025 und soll am 17. September regulär ins Kino kommen.
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