Mittwoch, 21. Oktober 2026 QuellenÜber uns🌓
🇩🇪 DE ▾
EILMELDUNG
› Im November - Putin zu neuen Ukraine-Gesprächen bereit› Unfall in Leipzig - Radfahrerin (20) von Lkw totgefahren› Neue „AutoUnion“ soll Zwickau retten - Kretschmer präsentiert Kampfplan für VW im Osten› Okay, bei Louis Vuitton zu plündern? - BILD-Reporter konfrontieren Linke-Chefin› Junge fiel vom Balkon - Es lebt! Kind (7) stürzt sechs Meter tief› Florian Hager bei RONZHEIMER - Migration! ARD-Chef gibt Fehler zu› Neue Tabaksteuer versehentlich schon in Kraft - „Alle haben gepennt, alle!“› Leck in Programmiersprache PHP - Mega-Sicherheitslücke bedroht das Internet› Panzer-Puppen und Krieg zum Spielen - Putins Propaganda-Angriff auf die Kleinsten› Großeinsatz der Seenotrettung - Fähre vor Indonesien in Flammen› Im November - Putin zu neuen Ukraine-Gesprächen bereit› Unfall in Leipzig - Radfahrerin (20) von Lkw totgefahren› Neue „AutoUnion“ soll Zwickau retten - Kretschmer präsentiert Kampfplan für VW im Osten› Okay, bei Louis Vuitton zu plündern? - BILD-Reporter konfrontieren Linke-Chefin› Junge fiel vom Balkon - Es lebt! Kind (7) stürzt sechs Meter tief› Florian Hager bei RONZHEIMER - Migration! ARD-Chef gibt Fehler zu› Neue Tabaksteuer versehentlich schon in Kraft - „Alle haben gepennt, alle!“› Leck in Programmiersprache PHP - Mega-Sicherheitslücke bedroht das Internet› Panzer-Puppen und Krieg zum Spielen - Putins Propaganda-Angriff auf die Kleinsten› Großeinsatz der Seenotrettung - Fähre vor Indonesien in Flammen
Politik

Bundeswehr: Wer den Wehrdienst-Fragebogen ignoriert, muss jetzt zahlen

Süddeutsche Politik ·
Bundeswehr: Wer den Wehrdienst-Fragebogen ignoriert, muss jetzt zahlen

Diese Zusammenfassung wurde mit der Unterstützung einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt. Lesen Sie mehr über unseren Umgang mit KI.

Die Bundeswehr wächst, aber Tausende junge Männer beantworten den Fragebogen zum neuen Wehrdienst nicht. Das hat nun Folgen. Die Zahl vorsorglicher Kriegsdienstverweigerer steigt stark an.

Die Bundeswehr verhängt von diesem Monat an Bußgelder in Höhe von bis zu 250 Euro, wenn junge Männer den Fragebogen zum neuen Wehrdienst nicht beantworten. „Dies geschieht in den Fällen, in denen eine Rückmeldung der Männer innerhalb der im Erinnerungsschreiben genannten Frist und der folgenden Nachfrist ausgeblieben ist“, teilte das Bundesverteidigungsministerium am Mittwoch mit. Auch nach Verhängung eines Bußgeldes bestehe die Pflicht wehrpflichtiger Männer zur Beantwortung der Fragen.

Im laufenden Jahr wurden bis Ende September 492 800 Fragebögen verschickt, rund 253 000 an junge Männer und 239 800 an Frauen sowie Personen anderen Geschlechts. Für Männer ist die Beantwortung Pflicht, für Frauen freiwillig. Innerhalb der Frist und der Nachfrist hätten rund 96 Prozent der Männer geantwortet. Also müssten etwa vier Prozent mit der nun startenden Einleitung von Ordnungswidrigkeitsverfahren rechnen, das wären im laufenden Jahr etwa 10 000 junge Männer.

Der Wehrdienst ist zwar freiwillig, in den Fragebögen müssen aber Angaben zur Fitness und zur Bereitschaft, einen solchen Dienst an der Waffe ableisten zu wollen, gemacht werden. Sie dienen der Rückkehr zu einer systematischen Wehrerfassung. Die Daten und Adressen werden genutzt, um für einen möglichen Spannungs- und Verteidigungsfall gewappnet zu sein, wenn die für Männer ausgesetzte Wehrpflicht wieder vom Bundestag eingesetzt werden könnte. Derzeit gibt es rund 10 800 freiwillig Wehrdienstleistende.

Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) will auch mithilfe des neuen Wehrdiensts einen deutlichen personellen Aufwuchs von Bundeswehr und Reserve schaffen. Bis 2035 soll es 260 000 aktive Soldaten und 200 000 Reservisten geben. Jeder Wehrdienstleistende wird Teil der Reserve, zudem verpflichten sich viele auch nach der Grundausbildung für längere Zeit als Soldaten. Union und SPD hatten zur personellen Stärkung wegen der Bedrohungslage und Nato-Verpflichtungen bestimmte Personalziele vereinbart.

Werden die Ziele deutlich unterschritten, ist auch die Rückkehr zu einer Wehrpflicht eine Option. Aufgrund von Werbemaßnahmen und des erhöhten Interesses an der Bundeswehr werden die gesteckten Ziele laut Ministerium aber derzeit übertroffen. Der Oktober ist bei den Einstellungen der bislang stärkste Monat. Mit nunmehr mehr als 190 000 Soldatinnen und Soldaten sei erstmals der gesetzlich vorgegebene „Aufwuchskorridor“ von 186 000 bis 190 000 Soldaten überschritten worden.

Gerade die Wehrdienstzahlen sollen deutlich steigen, es werden Tausende neue Plätze in Kasernen geschaffen, und unabhängig von der Bereitschaft für einen Wehrdienst wird schrittweise auch eine körperliche Eignungsuntersuchung (Musterung) für junge Männer wieder eingeführt. Dies dient ebenfalls der Vorbereitung für eine mögliche Rückkehr zur Wehrpflicht.

Vollständigen Artikel bei Süddeutsche Politik lesen ›

5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.sueddeutsche.de — der Inhalt gehört Süddeutsche Politik.

Mehr von Süddeutsche Politik

Alle ansehen ›

Mehr in Politik

Alle ansehen ›