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Gesundheit

Longevity: Bryan Johnson bereitet sich zwölf Stunden auf Schlaf vor

Focus Online Gesundheit ·
Longevity: Bryan Johnson bereitet sich zwölf Stunden auf Schlaf vor

Er investiert Mengen an Geld in seine Gesundheit, lässt seinen Körper stetig überwachen und verfolgt ein Ziel wie kaum ein anderer. Bryan Johnson gilt als einer der bekanntesten Longevity-Verfechter. Nun hat er auf Instagram seine Tipps für einen guten Schlaf geteilt – den er selbstverständlich penibel überwacht.

Johnson schreibt über sich selbst: „Ich habe seit acht Monaten perfekte Schlafwerte.“ Dabei beginnt seine Schlafvorbereitung bereits zwölf Stunden, bevor er sich ins Bett legt.

Johnson empfiehlt in seinem Instagram-Post, vier bis sechs Stunden vor dem Schlafengehen mit dem Sport fertig zu sein. Seiner Ansicht nach kann insbesondere intensives Training die Schlafqualität beeinträchtigen. Doch auch moderates Training am Abend könne sich negativ auf den Schlaf auswirken.

Allerdings kommen Studien zu einem differenzierteren Ergebnis. Forschende des Instituts für Bewegungswissenschaften und Sport der ETH Zürich stellten fest, dass Sport innerhalb von vier Stunden vor dem Zubettgehen den Schlaf grundsätzlich nicht negativ beeinflusst.

„Wenn Sport am Abend überhaupt einen Effekt auf die Schlafqualität hat, dann sogar eher einen positiven – wenn auch nur einen schwach positiven“, sagt Christina Spengler, Leiterin des Labors für Human- und Sportphysiologie.

Auch beim Essen hält Bryan Johnson einen strengen Zeitplan ein. Er schreibt: „ Kurz vor dem Schlafengehen zu essen , ruiniert deinen Schlaf und erzeugt eine große Stoffwechselbelastung für Ihren Körper: Die Ruheherzfrequenz steigt, der Blutzucker schwankt und die Melatoninproduktion sinkt.“

Studien zufolge können Lebensmittel einen längeren und erholsameren Schlaf fördern, wenn sie bestimmte Eigenschaften aufweisen:

„Versuchen Sie, vier bis sechs Stunden vor dem Zubettgehen zu Abend zu essen“, erklärt Seele. „Es gibt Untersuchungen, die darauf hindeuten, dass eine Mahlzeit kurz vor dem Schlafengehen die Schlafqualität beeinträchtigen kann.“

In den zwei Stunden vor dem Schlafengehen vermeidet Johnson blaues Licht von Bildschirmen und anderen technischen Geräten. Stattdessen empfiehlt der Longevity-Spezialist rotes oder bernsteinfarbenes Licht.

Blaues Licht kann den Körper daran hindern, ausreichend Melatonin zu produzieren. Rotes Licht hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber blauem Licht, denn es unterdrückt die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin deutlich weniger. Johnson rät deshalb dazu, eine Rotlichtbrille zu verwenden, um die Augen am Abend gezielt vor blauem Licht zu schützen.

Eine Stunde vor dem Zubettgehen ist bei Bryan Johnson endgültig Schluss mit der Bildschirmzeit: Alle Displays werden ausgeschaltet.

Neben dem blauen Licht könne auch sogenanntes „Doomscrolling“ den Schlaf beeinträchtigen und den Cortisolspiegel erhöhen.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.focus.de — der Inhalt gehört Focus Online Gesundheit.

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