Erst Ölanlangen, nun Stützpunkt: Huthi verstärken ihre Angriffe auf Saudi-Arabien
Die Huthi-Miliz erobert in den vergangenen Tagen die gesamte jemenitische Küste am Roten Meer und kontrolliert die für den Welthandel wichtige Meerenge Bab al-Mandab. Nach dem Jemen steht nun dessen Verbündeter unter Beschuss.
Nach ihrem Vormarsch im Bürgerkriegsland Jemen haben die pro-iranischen Huthi auch ihre Angriffe auf Saudi-Arabien verstärkt. Die mit dem Iran verbündete Miliz habe einen Armeestützpunkt im Süden Saudi-Arabiens mit Drohnen und Raketen angegriffen, erklärte der Huthi-Militärsprecher Jahja Saree bei X.
Die jemenitischen Regierungstruppen meldeten derweil Angriffe auf Huthi-Stellungen im Südwesten des Jemen. Rund 1400 Menschen flohen vor den Kämpfen ins benachbarte Dschibuti.
Die Huthi-Miliz hatte in den vergangenen Tagen einen groß angelegten Vorstoß unternommen und bei Kämpfen gegen Jemens Regierungstruppen die gesamte jemenitische Küste am Roten Meer erobert. Nach Angaben der jemenitischen Regierung kontrolliert die Miliz nun die für den Welthandel wichtige Meerenge Bab al-Mandab, die den Golf von Aden mit dem Roten Meer verbindet.
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