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Forschungssicherheit: China weist deutsche Spionagewarnungen zurück

Die Zeit ·
Forschungssicherheit: China weist deutsche Spionagewarnungen zurück

China hat Warnungen deutscher Sicherheitsbehörden und der Industrie vor chinesischen Spionageaktivitäten zurückgewiesen. »Die regulären Kooperationen zwischen den Forschungseinrichtungen beider Länder sollten weder politisiert noch pauschal unter dem Aspekt der Sicherheit betrachtet werden, geschweige denn mit haltlosen Vorwürfen belegt werden«, sagte eine Botschaftssprecherin dem Handelsblatt .

Zuvor hatte der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) davor gewarnt, dass China wissenschaftliche Kooperationen und zivile Kontakte nutzen könne, um Zugang zu deutschen Schlüsseltechnologien und Know-how zu erhalten. Im September hatte der Verfassungsschutz vor chinesischen Spionageaktivitäten bei der Zusammenarbeit deutscher Forschungseinrichtungen mit chinesischen Hochschulen gewarnt .

Die chinesische Botschaft zeigte Verständnis dafür, dass Deutschland die nationale Sicherheit wahren wolle. »Wir lehnen jedoch entschieden jegliche unbegründete Diffamierung und Verleumdung sowie diskriminierende Maßnahmen gegenüber China ab«, sagte die Sprecherin. Zugleich forderte sie, die Forschungskooperationen mit China »in einer fairen und objektiven Haltung und im wissenschaftlichen Geist zu betrachten und politische Instrumentalisierung sowie Stimmungsmache gegen China einzustellen«.

Hintergrund der Warnungen sind bekannt gewordene Defizite bei Sicherheitsvorkehrungen am Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit (Cispa). Das Zentrum hat nach Einschätzung externer Prüfer Daten und Geschäftsgeheimnisse unzureichend geschützt und »mit risikobehafteten Personen und Institutionen aus der Volksrepublik China kooperiert und publiziert«.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.zeit.de — der Inhalt gehört Die Zeit.

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