Menschen mit Abschiebebescheid: ICE vertuscht Aufenthaltsort von Tausenden inhaftierten Migranten
Im Juli nimmt die US-Einwanderungsbehörde ICE 50.000 Menschen fest - so viele wie noch nie unter Präsident Trump. Angehörige und Anwälte sollen eigentlich darüber informiert bleiben, wo die Migranten inhaftiert sind. Doch auf einmal fehlen Tausende Menschen im Online-Suchsystem.
Die umstrittene US-Einwanderungsbehörde ICE gibt offenbar nicht länger öffentlich bekannt, wo sie Tausende von Häftlingen festhält, gegen die rechtskräftige Abschiebebescheide vorliegen. Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet, erschwert der unangekündigte Schritt es Anwälten und Angehörigen erheblich, diese Personen ausfindig zu machen.
Laut drei aktuellen und ehemaligen ICE-Beamten entfernte die Behörde am 15. September Tausende Namen aus ihrem Online-System zur Suche nach Inhaftierten. Mehrere kontaktierte Anwälte bestätigten dem Bericht zufolge, dass ihre Mandanten diese Woche aus dem System verschwunden seien. US-Journalist Noah Hurowitz schrieb auf X , dass das Gleiche bei einer Frau geschehen sei, über deren Fall er derzeit berichte. "Das ist doch Wahnsinn", meinte er.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.n-tv.de — der Inhalt gehört n-tv.