Regierungsbildung in Magdeburg: AfD und BSW pokern um Sachsen-Anhalts Zukunft
Mit großem Vorsprung gewinnt die AfD die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Für eine absolute Mehrheit reicht es jedoch nicht. Nun kommt es in Magdeburg auf die Unterstützung des BSW an - doch die Partei lässt sich Zeit.
Im kleinen Kreis haben sich die Vertreter von AfD und BSW in Sachsen-Anhalt schon mehrfach ausgetauscht - doch zuletzt waren AfD-Co-Fraktionschef Ulrich Siegmund und BSW-Fraktionsvorsitzender Thomas Schulze noch einmal als Wahlkämpfer gefordert. Trotz ihrer Unterstützung im Norden ging der Plan für beide Parteien jedoch nicht auf: In Mecklenburg-Vorpommern hat die AfD keine absolute Mehrheit erreicht, das BSW verpasste sogar den Einzug ins Parlament. Aussichtsreicher sind die Aufgaben von Siegmund und Schulze in der Heimat - hier sollen die Gespräche vor der Bildung einer neuen Regierung nun Fahrt aufnehmen.
Die AfD hat die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt vor zweieinhalb Wochen klar gewonnen. Doch ihr fehlen drei Stimmen im Parlament, um allein regieren zu können. Einzig das BSW ist auf das Angebot der AfD eingegangen, Gespräche zur Zukunft des Landes zu führen.
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