Fußballerin und Fußballer des Jahres: Giulia Gwinn und Harry Kane ausgezeichnet
Bayern-Profi Harry Kane ist zum Fußballer des Jahres in Deutschland gewählt worden. Sein Münchner Club-Coach Vincent Kompany gewann bei der vom »Kicker« organisierten Abstimmung die Wahl zum Trainer des Jahres. Fußballerin des Jahres wurde Giulia Gwinn ebenfalls vom FC Bayern.
»Nie zuvor kamen sowohl der Fußballer als auch die Fußballerin des Jahres vom gleichen Verein. Glückwunsch an Harry Kane und Giulia Gwinn sowie an unseren Trainer Vincent Kompany«, sagte Bayern-Präsident Herbert Hainer in einer Clubmitteilung: »Wenn Frauen- und Männerfußball gemeinsam Geschichte schreiben, dann ist das FC Bayern – und das mit Ausrufezeichen. Wir sind stolz auf dieses Ergebnis.«
Die 27-jährige Gwinn hatte sich im Vorjahr mit Torhüterin Ann-Katrin Berger noch Platz eins geteilt, diesmal triumphierte sie alleine. Die Abwehrspielerin von Double-Gewinner Bayern München versammelte 106 Stimmen auf sich und damit knapp mehr als Teamkollegin Klara Bühl (94 Stimmen). Auf Rang drei landete Jule Brand (82 Stimmen) von OL Lyonnes.
»Das ist eine Ehre und Bestätigung für meinen Weg«, sagte Gwinn. Ihr Sieg kam aber etwas überraschend, weil sie in der Vorsaison mit Verletzungen zu kämpfen hatte und die zweitplatzierte Bühl bei München und auch bei der Nationalmannschaft herausragte.
Der englische Nationalstürmer Kane setzte sich mit 272 Stimmen vor seinem französischen Teamkollegen Michael Olise (203 Stimmen) durch. Auf Platz drei landete weit abgeschlagen der deutsche Nationalspieler Deniz Undav (61 Stimmen) vom VfB Stuttgart . Kane wurde bei der Wahl, bei der 656 Mitglieder des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS) abgestimmt hatten, für seine herausragende Vorsaison mit 61 Toren in 51 Pflichtspielen für den Rekordmeister belohnt.
»Es war die beste Saison meiner bisherigen Karriere«, hatte Kane bereits am vergangenen Mittwoch gesagt, als er zum zweiten Mal in seiner Karriere mit dem Goldenen Schuh für den besten Torschützen Europas ausgezeichnet worden war. In seiner Laudatio sagte Ex-Bayern-Profi Luca Toni , Kane habe es verdient, auch noch den Ballon d'Or für den besten Fußballer der Welt zu bekommen.
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Bei der Trainer-Wahl setzte sich ebenfalls der große Favorit durch.
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