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Tod im Regionalexpress: Gedenken auf Gleis 1

Stern ·
Tod im Regionalexpress: Gedenken auf Gleis 1

Im Mannheimer Hauptbahnhof erinnert künftig eine Tafel an Serkan Calar.

Der Zugbegleiter wurde im Dienst getötet.

Die Bahn zieht Konsequenzen.

Menschen steigen aus, hasten zu ihrem Anschluss, reisen weiter: Ein Bahnhof kennt meist nur Ankunft und Abschied, das gilt auch für Mannheim.

Doch zwischen den Durchsagen und dem Quietschen der Züge wird künftig auf Gleis 1 eine Tafel an einen Mann erinnern, dessen Dienstort hier war: Serkan Calar aus Ludwigshafen.

Heute (15.30 Uhr) wird der Gedenkort für den im Februar im Dienst getöteten Zugbegleiter offiziell freigegeben - von Bahnchefin Evelyn Palla und Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) im Beisein der Familie und von Freunden und DB-Mitarbeitenden.

Doch sieben Monate nach dem Tod im Regionalexpress geht es nicht nur um Trauer.

Es geht auch um die Frage, was sich seitdem geändert hat.

Mehr Schutz für die, die kontrollieren Die Deutsche Bahn hat ihre Maßnahmen nach dem Angriff nach eigenen Angaben ausgeweitet.

Bodycams gehören inzwischen zum Alltag vieler Beschäftigter mit Kundenkontakt.

Bei DB Regio haben den Angaben zufolge mehr als 90 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine entsprechende Schulung absolviert.

Im Fernverkehr und an Personenbahnhöfen wurde die Bodycam im Sommer eingeführt.

Von Oktober an soll bei DB Regio Mitte zudem die Tonaufzeichnung der Kameras getestet werden.

Die Bahn verspricht sich davon nicht nur Beweissicherung.

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