Urteil wegen Totschlags: Frau getötet und im Wald verscharrt: Zehn Jahre Gefängnis
Ein Streit um Kinderbetreuung eskalierte, die Beziehung war zerrüttet – die Situation führte zur Tat.
Nun wurde ein 39-Jähriger verurteilt.
Der Fall hatte für Aufsehen gesorgt.
Wegen Totschlags an seiner Lebensgefährtin ist ein 39-Jähriger vom Landgericht Memmingen zu einer Gefängnisstrafe von zehn Jahren verurteilt worden.
Der Mann hatte im August 2025 seine 36 Jahre alte Partnerin mit einem Kissen erstickt, in dem Prozess hatte er ein Geständnis abgelegt.
Der Vorsitzende Richter Bernhard Lang sagte, dass der Angeklagte seine Partnerin nach einem Streit unter anderem um die Kinderbetreuung getötet habe, zuvor sei es auch vonseiten der Frau zu Handgreiflichkeiten gekommen.
Die Beziehung sei zerrüttet gewesen.
In dieser Situation habe der Mann seine Freundin töten wollen.
Von der Leiche fehlte wochenlang jede Spur Der Fall hatte vor einem Jahr auch deswegen für Schlagzeilen gesorgt, weil die Frau wochenlang verschwunden war.
Die Polizei hatte damals zunächst in einem Vermisstenfall ermittelt.
Es war davon die Rede, dass die Frau nach einem Streit weggefahren sei und sich möglicherweise in einer hilflosen Lage befinde.
Doch schon nach kurzer Zeit hielten die Ermittler ein Verbrechen zumindest für möglich, die Kriminalpolizei übernahm den Fall.
Es sei aber weiterhin unklar, „ob die Frau aus freien Stücken untergetaucht oder ob ihr etwas zugestoßen ist“, hieß es damals zunächst.
Nach rund drei Wochen waren die Beamten sicher, dass der Freund die Frau umgebracht hatte.
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