Unglück im Starnberger See - Polizeiroboter spürt toten Taucher auf
Starnberg – Ein Tauchroboter der Polizei hat einen vermissten Taucher (63) tot im Starnberger See gefunden. Seine beiden Tauchpartner hatten am Samstag beim Tauchen an der Allmannshauser Steilwand den Sichtkontakt zu dem Mann verloren.
Eine große Zahl von Rettungskräften suchte seitdem intensiv nach dem Vermissten. Wie die „ Augsburger Allgemeine “ berichtet, ortete der Tauchroboter der technischen Einsatz-Einheit der Münchner Bereitschaftspolizei den leblosen Körper schließlich am Dienstag in 60 Metern Tiefe nahe der Steilwand. Anschließend wurde der Leichnam geborgen.
Die Polizei hat derzeit keine Hinweise auf Fremdverschulden. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen zu den Todesumständen übernommen.
Die Allmannshauser Steilwand am Ostufer des Starnberger Sees ist als Tauchgebiet bekannt. Die Unterwasserwand fällt auf über 70 Meter ab, an einer Stelle sogar auf 85 Meter. Tauchen mit normalen Pressluftflaschen ist nur bis maximal 40 Meter Tiefe erlaubt. An der Allmannshauser Steilwand hat es in der Vergangenheit wiederholt tödliche Tauchunfälle gegeben.
Haben Sie Fehler entdeckt? Möchten Sie etwas kritisieren? Dann schreiben Sie uns gerne!
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild.