"Die Polizistin und die Todesstille": Frankfurter Nachtleben mit schillernden Stars
Zum zweiten Mal ermittelt Thelma Buabeng als titelgebende BKA-Beamtin im ZDF.
"Die Polizistin und die Todesstille" stammt wiederum von "Nachtschicht"-Erfinder Lars Becker, der in seinem ernsteren Krimi-Ableger ein Starensemble ins schillernde Frankfurter Bahnhofsviertel schickt.
Im September 2024 trat Gloria Acheampong (Thelma Buabeng) erstmals als Stanford-Absolventin und BKA-Ermittlerin im ZDF auf.
"Die Polizistin und die Sprache des Todes" hieß ihr Debütfilm, erdacht und inszeniert vom nordischen und manchmal etwas schrägen Filmemacher Lars Becker.
Vor allem für seine "Nachtschicht"-Reihe im ZDF ist er einem breiteren Publikum bekannt.
Für den zweiten "Die Polizistin"-Film wandert der Einsatzort der Kommissarin vom platten Land an der dänischen Grenze ins schillernde Frankfurter Bahnhofsviertel.
Der auslösende Todesfall dieses Krimis ist jedoch auch gewissermaßen ländlich: In einem Getreidefeld außerhalb der Stadt liegt ein hingerichteter verdeckter Ermittler.
Acheampong kannte den Mann.
Ist es Zufall, dass im Krimi "Die Polizistin und die Todesstille" (bereits ab 12.
September in der ZDF-Mediathek) der Tatort ausgerechnet hinter dem Haus eines gefallenen Frankfurter Rappers liegt? Einem Mann, der seine Villa verlaufen muss? Und ist es ebenso Zufall, dass ausgerechnet DJ Nikki Caspari (Marc Benjamin) sich gerade mit einem Makler jenes Haus anschaut, als das BKA an der Tür klingelt? Nikki legt im Club des Frankfurter Unterweltbosses Leon Graf (Carlo Ljubek) auf.
Nikkis Frau Emma (Haley Louise Jones) hält den Zusammenhang zwischen Tatort, anvisiertem Hauskauf und Nikkis Arbeitsplatz keineswegs für Zufall.
Haben Leon oder auch dessen Frau Debbie Graf (Almila Bagriacik) Nikki vielleicht im Verdacht, ebenfalls mit der Polizei unter einer Decke zu stecken, und ist der Mord vielleicht auch eine Warnung für Nikki? Wie üblich in Filmen Lars Beckers, der als junger Mann auf St.
Pauli eine Kneipe betrieb und damals viel über die Verbindung von Unterwelt und "Szene" lernte, ist auch in diesem Film lange Zeit nicht klar, wer hier auf der guten und wer auf der bösen Seite werkelt.
Verbrecher, Polizei und diverse Szene- und Halbweltgestalten haben im 90-Minüter viel miteinander zu tun.
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