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Polizei stoppt Familie nach 140 Kilometer - Vater vergisst Sohn an Tankstelle

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Polizei stoppt Familie nach 140 Kilometer - Vater vergisst Sohn an Tankstelle

Aldea del Cano (Spanien) – Alle wieder da? Diese kurze Kontrolle hätte einem Vater einen riesigen Schreck erspart. Sein Sohn (10) stieg bei einem Tankstopp aus dem Auto, ohne dass es jemand sah. Die Familie fuhr wieder los und bemerkte auch später nicht den leeren Sitzplatz im Auto. Erst 140 Kilometer weiter erinnerte die Polizei den Vater an das verschwundene Familienmitglied.

Der Vater ließ seinen zehnjährigen Sohn versehentlich an einer Tankstelle bei Aldea del Cano in der spanischen Provinz Cáceres ( Spanien ) zurück. Für den Jungen ging die ungeplante Pause gut aus. Nach Angaben der spanischen Polizei erlitt er keine körperlichen Verletzungen und brauchte keine medizinische Behandlung.

Der Vorfall ereignete sich am Sonntagabend. Bilder einer Überwachungskamera zeigen, wie es zu der ungewollten Trennung kommen konnte. Der Vater war mit einem Freund und zwei Kindern unterwegs. Sein Sohn war beim Halt unbemerkt ausgestiegen und weggegangen.

Es begann ein ungewöhnlicher Polizeieinsatz. Mehr als eine Stunde später sprachen Polizisten den Jungen an. Über die Notrufzentrale ermittelte die Guardia Civil, dass das gesuchte Fahrzeug weiter auf der Autobahn unterwegs war, mittlerweile etwa 140 Kilometer nördlich. Mehrere Polizeistreifen machten sich auf den Weg. Gegen 23 Uhr fanden die Beamten das Fahrzeug schließlich in der Nähe von Hervás, ebenfalls in der Provinz Cáceres.

Nachdem der Vater von der Polizei erfahren hatte, dass sein Sohn nicht auf dem Rücksitz saß, wendete er den Wagen und fuhr die 140 Kilometer zurück zur Tankstelle. Dort konnte er seinen vermissten Sohn endlich wieder in die Arme schließen.

„Dieser Fall erinnert uns daran, wie wichtig es ist, vor der Weiterfahrt zu überprüfen, ob alle Insassen wieder im Fahrzeug sitzen, besonders wenn man mit Kindern reist“, warnt die Guardia Civil in einer Mitteilung.

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