Auf der Gamescom - Fünf Stunden Schlangestehen für dieses Spiel
Köln (NRW) – Anstehen statt anzocken: Wer auf der Gamescom gerade ein bestimmtes Spiel ausprobieren will, braucht vor allem eins: Geduld. Auf dem global größten Gaming-Event warten Besucher teilweise bis zu fünf (!) Stunden, um Spiele noch vor ihrer Veröffentlichung zu testen. Besonders extrem ist die Situation wegen „Control Resonant“.
Am Donnerstag öffnete die Gamescom in Köln ihre Tore für alle. Bis Sonntag läuft die Messe noch, die jährlich Hunderttausende Besucher anlockt. An den Ständen zahlreicher großer wie kleiner Studios und Publisher lassen sich neue und sogar unveröffentlichte Spiele erleben. BILD ist vor Ort und beobachtete am ersten Publikumstag, wie die Schlangen vor vielen Ständen wuchsen. Besonders extrem war der Andrang bei „Control Resonant“.
In dem Action-Rollenspiel des finnischen Studios Remedy Entertainment schlüpft man in die Rolle von Dylan Faden. Der junge Mann sucht in einem dystopischen Manhattan nach seiner Schwester. Und versucht parallel, Manhattan vor einer paranatürlichen Katastrophe zu retten. Dabei muss man sich durch eine geheimnisvolle Welt voller unheimlicher Gegner kämpfen. Um sich zu verteidigen, nutzt Dylan seine eigenen übernatürlichen Fähigkeiten und verschiedene Waffen.
Das Game ist die Fortsetzung von „Control“ von 2019. Das verkaufte sich bis März 2026 nicht nur über sechs Millionen Mal – es erntete bei seiner Veröffentlichung auch zahlreiche Auszeichnungen in der Gaming-Szene , darunter zahlreiche Nominierungen als „Spiel des Jahres“. Entsprechend groß ist die Vorfreude auf den Nachfolger, der am 24. September 2026 erscheint.
Auf der Gamescom können Fans nun schon Wochen vorher selbst „Control Resonant“ spielen. Eine Runde kann bis zu einer Stunde dauern. Trotz 30 bereitstehenden Teststationen reichten die Kapazitäten bei dem Andrang kaum aus. Das Ergebnis: Bis zu fünf Stunden Wartezeit für maximal eine Stunde am Controller. Wer sich trotzdem anstellt, muss ordentlich Ausdauer mitbringen und darf zwischendurch nicht auf die Idee kommen, „nur mal kurz“ woanders hinzugehen. Um 14 Uhr war die Warteschlange zeitweise komplett geschlossen – die Letzten in der Reihe durften dann um 19 Uhr loslegen.
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