Cyberkriminalität: Hacker erbeutet Daten von Studierenden der Münchner LMU
Bankdaten, Adressen, Bildungsabschlüsse: Nach einem Angriff auf ein IT-System der Ludwigs-Maximilians-Universität sind Studierende aufgerufen, wachsam zu sein.
Das Landeskriminalamt ermittelt.
Ein unbekannter Hacker hat sich Zugang zu persönlichen Daten von Studierenden der Ludwigs-Maximilians-Universität ( LMU ) in München verschafft.
Der Angreifer habe ein IT-System der Hochschule mit Stammdaten zu Immatrikulationen geknackt, teilte die LMU mit.
Der Hacker könne die Namen der Studenten und Studentinnen sowie Post- und E-Mail-Adressen, Geburtsorte, Bankdaten sowie weitere private Angaben beispielsweise zu früheren Bildungsabschlüssen erbeutet haben.
Genaue Angaben dazu, wie viele Menschen betroffen sein könnten, machte die Hochschule nicht.
Ebenso blieb unklar, ob nur die aktuellen Studierenden betroffen sind oder eventuell auch ehemalige.
Nach Angaben der Universität waren im vergangenen Wintersemester 2025/26 mehr als 52.000 Studierende eingeschrieben.
Die LMU gehört zu den größten Universitäten Deutschlands.
Die Uni versicherte den Betroffenen, dass ihnen keine Nachteile für das Studium entstünden.
Die Studierenden sollten nun besonders aufmerksam sein, insbesondere bei Kontaktversuchen.
Landeskriminalamt sowie IT-Spezialisten untersuchen den Fall Laut der Mitteilung ermittelt das Bayerische Landeskriminalamt.
Zudem seien IT-Forensiker eingeschaltet worden.
Es werde mit externen Spezialisten zusammengearbeitet, auch um weitere Hackerangriffe abzuwehren.
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