„Bares für Rares“ am 1. September 2026 - Goldbrosche mit einzigartiger Funktion
Pulheim – „Bares für Rares“ ist seit Jahren eine echte Institution im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Horst Lichter (64) führt hier regelmäßig durch skurrile, faszinierende und manchmal auch fragwürdige Raritäten. In der heutigen Ausgabe gibt es wieder jede Menge Fundstücke mit spannenden Herkunftsgeschichten.
BILD stellt Ihnen im Folgenden das Highlight der heutigen Folge vor und zeigt außerdem, welche weiteren Raritäten am Dienstag, dem 1. September 2026, zum Verkauf gestellt werden.
Petra und Monika aus Berlin präsentieren Horst Lichter heute bei „Bares für Rares“ eine Rosenbrosche aus dem Besitz von Petras Schwiegermutter mit einer ganz besonderen Funktion. Ihr Mann hatte ihr das Erbstück überlassen, über dessen Herkunft sie bislang nichts wusste. Was zunächst wie floraler Goldschmuck aussieht, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als rosenförmige Brosche mit ausgefeilter Mechanik und eingebautem Überraschungseffekt.
Schmuckexpertin Wendela Horz (56) betont gleich zu Beginn der Expertise, dass Petra etwas ganz Besonderes in die Sendung gebracht habe. Sie öffnet die französische Rosenknospe und bringt Diamanten zum Vorschein, die „en tremblant“ auf kleinen, federnden Stäbchen sitzen und bei Bewegung funkeln. Besonders begeistert zeigt sie sich von der „kreativen technischen Lösung“. Jedes Blütenblatt lässt sich dank eines Kugelgelenks einzeln bewegen. So wird die Brosche zum Stimmungsbarometer: Wer gut gelaunt und offen für Gespräche ist, kann die Blütenblätter öffnen und mehr vom Glanz der Diamanten zeigen. Wer lieber seine Ruhe haben möchte, lässt die Rose geschlossen. Für den eleganten Schmuck wurden wertvolle Edelmetalle verwendet: Gefertigt ist das außergewöhnliche Stück aus 750er- Gold und Platin.
Punzen und die Gravur „Breveté Sans Garantie Du Gouvernement“ verweisen auf das patentierte mechanische System und den Pariser Goldschmied Jules Lefebvre. Die Brosche datiert die Expertin in die 1950er Jahre. Besonders bemerkenswert ist das feine goldene Drahtgeflecht der Blütenblätter. Es ist etwas nachgedunkelt und die Fassungen sind leicht verschmutzt, Schäden gibt es jedoch nicht. Die Diamanten bringen in Summe rund ein Karat in guter Qualität auf die Waage. Für ihre außergewöhnliche Brosche wünscht sich Petra 3.200 Euro. Volltreffer: Bei einem Materialankaufswert von rund 2.500 Euro taxiert Wendela Horz die Rose wegen ihrer besonderen Verarbeitung und der Qualität der Steine auf 3.200 bis 3.500 Euro.
Im Händlerraum angekommen, blüht nicht nur die Rose, sondern auch der Preis auf: Die Gebote klettern vom Goldankaufswert über 2.600, 3.000 und 3.300 Euro bis auf 3.500 Euro. Damit sind Wunschpreis und maximale Expertenschätzung schnell erreicht, doch Petra ist eine harte Verhandlerin und will den maximalen Preis herausholen. Nach ihrer Forderung von 3.600 Euro einigt sie sich mit Händlerin Elke (73) auf 3.550 Euro. Damit übertrifft die besondere Brosche sowohl den ursprünglichen Wunschpreis als auch die maximale Expertenschätzung um 50 Euro.
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