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IG-Metall-Aktionstag: Viele Beschäftigte protestieren bei Mercedes in Sindelfingen

Stern ·
IG-Metall-Aktionstag: Viele Beschäftigte protestieren bei Mercedes in Sindelfingen

Kurz vor der Tarifrunde will die IG Metall ein Zeichen setzen.

In Sindelfingen beteiligen sich etwa 20.000 Beschäftigte von Mercedes.

Der Betriebsratschef wählt deutliche Worte in Richtung Vorstand.

Zahlreiche Beschäftigte des Autobauers Mercedes-Benz haben in Sindelfingen unter anderem gegen Jobabbau und weitere Einschnitte in ihrer Industrie protestiert.

Die IG Metall sprach von über 20.000 Beschäftigten, Mercedes-Benz sprach von 20.000 Beschäftigten, die sich beteiligten.

Die IG Metall hatte bundesweit zu einem Aktionstag aufgerufen.

Gesamtbetriebsratschef Ergun Lümali sagte, man wolle deutlich machen, dass man sich wehren könne.

Wenn der Vorstand meine, er könne einen über den Tisch ziehen, dann werde man zeigen, dass man mit ihm nicht weitermache.

Der Vorstand habe jeglichen Verstand für die Beschäftigten verloren, sagte Lümali. „Wir lassen uns nicht für dumm verkaufen“ Auch IG- Metall -Bezirksleiterin Barbara Resch wählte deutliche Worte in Richtung Arbeitsgeberseite.

Das Management habe sich zu lange ausgeruht und die Füße hochgelegt, während die Beschäftigten Schicht für Schicht abgeliefert hätten. „Wir lassen uns nicht für dumm verkaufen“, sagte Resch.

Und wer nicht hören wolle, müsse fühlen.

Das Werk in Sindelfingen wurde 1915 gegründet, mehr als 30.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt der Autobauer eigenen Angaben zufolge am Standort.

Unter anderem wird in Sindelfingen die S-Klasse produziert.

Im Südwesten sollten sich Gewerkschaftsangaben zufolge neben den Beschäftigten von Mercedes-Benz auch jene von Porsche, Bosch, Mahle oder Daimler Truck an verschiedenen Standorten beteiligen.

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