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Razzia in Berlin - SEK-Zugriff! Polizei findet Waffen bei Neonazi

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Razzia in Berlin - SEK-Zugriff! Polizei findet Waffen bei Neonazi

Berlin – Ein 47-Jähriger drohte in einer Bar mit einer Waffe und löste damit einen Großeinsatz der Polizei aus. Die Beamten umstellten sein Wohnhaus in Berlin-Marzahn, stürmten die Wohnung und nahmen den Mann fest. Was sie dort fanden: mehrere Waffen, Munition und NS-Symbole.

Alles begann gegen 1 Uhr in der Nacht mit einem Streit in der Max-Hermann-Straße in Berlin . Der Mann geriet mit einer Frau aneinander. In welcher Beziehung die beiden zueinander standen, ist noch nicht klar. Die Situation eskalierte. Der Mann drohte, mit einer Waffe in die Bar zurückzukommen. Zunächst verließ er das Lokal und kehrte dann offenbar tatsächlich bewaffnet zurück. Kurz darauf verschwand er wieder. Die Gäste alarmierten sofort die Polizei.

Die Einsatzkräfte rückten mit einem größeren Aufgebot an und suchten nach dem Flüchtigen. Der 47-Jährige flüchtete in Richtung Lea-Grundig-Straße – dort wohnt er in einem Mehrfamilienhaus. Die Polizei umstellte das Gebäude und forderte das Spezialeinsatzkommando (SEK) an.

Polizisten stürmten die Wohnung und nahmen den 47-Jährigen fest. Bei der Durchsuchung machten die Beamten einen brisanten Fund: mehrere Waffen und Munition. Auf dem Balkon entdeckten sie eine scharfe Pistole, außerdem mehrere Schreckschusswaffen. Im Keller des Hauses lag ein Gewehr.

Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei einem Teil der Waffen um sogenannte Anscheinswaffen (täuschend echt aussehend, aber nicht funktionsfähig). Die Einsatzkräfte stießen auch auf NS‑Symbole. Nach Informationen von WELT (gehört wie BILD zu Axel Springer) wird der Mann dem rechtsextremen Milieu zugerechnet.

Der 47-Jährige wurde festgenommen und abgeführt. Ihm wird vorgeworfen, den öffentlichen Frieden gestört zu haben, weil er mit Straftaten drohte. Die Ermittlungen zu den Waffen, der Munition und den NS-Symbolen dauern an.

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