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Kultur

2. Liga: Kiel-Coach Tim Walter: „Es geht nicht um mich“

Stern ·
2. Liga: Kiel-Coach Tim Walter: „Es geht nicht um mich“

Holstein Kiel wartet in der Liga noch auf den ersten Sieg, nun geht es gegen Spitzenreiter Hertha.

Trainer Tim Walter weist die Frage nach seiner Person zurück – worauf es ihm vor dem Spiel ankommt.

Tim Walter geht ohne Furcht um seinen Job in das wichtige Freitagspiel in der 2.

Fußball-Bundesliga. „Es geht nicht um meine Person.

Es geht rein um den Verein“, sagte der Trainer des Tabellenletzten Holstein Kiel vor dem Flutlichtspiel (18.30 Uhr/Sky) gegen Spitzenreiter Hertha BSC.

Das Duell mit den Berlinern gilt als Schicksalsspiel für den 50-Jährigen.

Kiel ist als einzige Mannschaft der 2.

Liga noch ohne Sieg.

Lediglich in der ersten Runde des DFB-Pokals hatten die „Störche“ gegen den Regionalligisten TSV 1860 München gewonnen.

Holsteins Sportgeschäftsführer Olaf Rebbe hatte nach der jüngsten 0:1-Pleite bei Eintracht Braunschweig „eine deutliche Reaktion“ gefordert.

Einfluss auf seine tägliche Arbeit habe die Tabellensituation jedenfalls nicht, betonte Walter: „Ich habe jeden Tag Freude daran, mit den Jungs zu arbeiten.“ Neue Innenverteidigung bei den „Störchen“? Gegen Tabellenführer Hertha könnte eine neue Kieler Innenverteidigung auf dem Platz stehen.

Zugang Sebastian Schonlau steht nach seinem Muskelfaserriss im Oberschenkel wieder im Training, David Zec hat die Sperre nach seiner Gelb-Roten Karte aus dem Spiel gegen den VfL Osnabrück (1:1) abgesessen. „Konkurrenz erhöht die Qualität im Kader“, sagte Walter vor der Partie, die mit 11.700 Zuschauern ausverkauft ist.

Mit einem Blick auf die Tabelle scheint die Favoritenrolle geklärt, doch für Tim Walter steht mit Blick auf die Hauptstädter fest: „Die sind zwar ungeschlagen, aber nicht unschlagbar.

Es ist elf gegen elf.“

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