Montag, 12. Oktober 2026 QuellenÜber uns🌓
🇩🇪 DE ▾
EILMELDUNG
› „Bares für Rares“ – Highlight der Woche - Flohmarktfund mit 90 Diamanten begeisterte Händler› Konzept, Sendetermine, Infos - Alle Infos zur Talkshow „hart aber fair“› Steckbrief - Der überraschende Karriereweg von Karoline Schuch› Diese Bücher lieben die Stars - Was Thriller-König Fitzek privat liest› „Tatort“ Kiel - Das ist das Ermittler-Duo Sahin und Krieger› Ganz der Papa - Schweiger-Tochter mit Fluppe und Flinte› Witwe von Klaus Rader (†63) - „Mein Leben hat sich für immer verändert“› „Ich finde das unverschämt“ - Schwerer Lügenvorwurf von Fame Fighterin› Security muss eingreifen! - Pressekonferenz von Fame Fighting eskaliert› Als Yasin ein Handy-Foto zeigt - Plötzlich rastet Petrovic komplett aus› „Bares für Rares“ – Highlight der Woche - Flohmarktfund mit 90 Diamanten begeisterte Händler› Konzept, Sendetermine, Infos - Alle Infos zur Talkshow „hart aber fair“› Steckbrief - Der überraschende Karriereweg von Karoline Schuch› Diese Bücher lieben die Stars - Was Thriller-König Fitzek privat liest› „Tatort“ Kiel - Das ist das Ermittler-Duo Sahin und Krieger› Ganz der Papa - Schweiger-Tochter mit Fluppe und Flinte› Witwe von Klaus Rader (†63) - „Mein Leben hat sich für immer verändert“› „Ich finde das unverschämt“ - Schwerer Lügenvorwurf von Fame Fighterin› Security muss eingreifen! - Pressekonferenz von Fame Fighting eskaliert› Als Yasin ein Handy-Foto zeigt - Plötzlich rastet Petrovic komplett aus
Aktuell

Kinder des Zweiten Weltkriegs: Das ist doch gar nicht dein Vater

Frankfurter Allgemeine Zeitung ·
Kinder des Zweiten Weltkriegs: Das ist doch gar nicht dein Vater

Kinder des Zweiten Weltkriegs Das ist doch gar nicht dein Vater Von REINER BURGER (Text) und DANIEL PILAR (Fotos) 20. September 2026 · Sie sind die vergessenen Kinder des Zweiten Weltkriegs: die aus Beziehungen von deutschen Frauen zu Zwangsarbeitern, Kriegsgefangenen und Besatzungssoldaten stammen. In der jungen Bundesrepublik wurden sie oft ausgegrenzt. Vielen von ihnen hat das Rätsel ihrer Herkunft keine Ruhe gelassen. Schlimmer noch als der prügelnde Vater waren die Latrinen. Jack-Peter Kurbjuweit erinnert sich mit Grausen an den langgestreckten Toilettenschuppen des Flüchtlingslagers in Salzgitter-Watenstedt. Zehn Eingänge auf jeder Seite. Der stechende Gestank. Der Horror beim Blick ins große Öffnungsloch des Donnerbalkens. Die Angst, dass es diesmal passiert. „Dass ich diesmal reinfalle. Dass mich diesmal das Monster zu sich in die Kloake runterzieht.“ Also rasch das Geschäft erledigen! Vom Balken springen! Die Tür aufstoßen! „Die Hose habe ich mir immer erst draußen hochgezogen.“

Und doch war Salzgitter-Watenstedt Jack-Peters Kosmos – nicht nur weil er dort im Oktober 1945 geboren wurde, nichts anderes kannte. „Unsere Nachmittage waren spannend, wir hatten Spaß, wir erlebten Kameradschaft, Freundschaft und Freiheit.“ Die Kinder, deren Familien wie seine aus den Ostgebieten vor der Roten Armee geflohen waren, taten sich zu Jugendbanden zusammen. „Wir spielten Indianer und Cowboy gegeneinander, streiften durch alte Bunkeranlagen und Tunnelsysteme, verdienten mit gesammeltem Schrott ein paar Groschen.“

Jack-Peter war 13, als über Nacht seine Mutter Traudel verschwand. Keine Vorwarnung, keine Erklärung. Der Junge reimte sich zusammen, dass auch sie von seinem Vater Ernst Kurbjuweit, einem früheren Wehrmachtsoffizier, regelmäßig geschlagen worden war: „Mich jedenfalls verprügelte er mit allem, was er in die Hände bekam.“

Vollständigen Artikel bei Frankfurter Allgemeine Zeitung lesen ›

5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.faz.net — der Inhalt gehört Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Mehr von Frankfurter Allgemeine Zeitung

Alle ansehen ›

Mehr in Aktuell

Alle ansehen ›