Am Samstag ist er Gegner - BVB-Stürmer wäre fast beim VfB gelandet
Stuttgart – Am Samstagabend (18.30 Uhr/Sky) treffen zwei Ex-Stuttgarter und ein Fast-Stuttgarter mit Borussia Dortmund auf den VfB. Drei brisante Personalien, die ein hitziges Topspiel versprechen.
BVB-Stürmer Fabio Silva (24) ist aktuell in Topform (vier Saisontore). Im Sommer 2025 wäre der Portugiese fast beim VfB gelandet. Stuttgarts Sportboss Fabian Wohlgemuth (47) bestätigte das Interesse bereits öffentlich. Nach BILD-Informationen hatte sich Stuttgart intensiv mit Silva auseinandergesetzt. Weil der Stürmer aber damals verletzt und der VfB in der Offensive gut aufgestellt war, entschied man sich gegen einen Teuer-Transfer. Stattdessen wechselte Silva für 22,5 Mio. Euro plus Boni zum BVB. Nach einer schwachen ersten Saison (zwei Ligatore) startet er jetzt durch.
Silvas Sturmpartner ist allen Stuttgartern bekannt: Serhou Guirassy (30). Für den VfB schoss er zwischen 2022 und 2024 44 Tore. VfB-Trainer Sebastian Hoeneß (44) vor dem Duell gegen Dortmund: „Silva ist ohne Frage ein sehr guter Spieler. Was Serhou kann, wissen wir. Wenn ich an Jeff Chabot, Ramon Hendriks und Finn Jeltsch denke, dann haben wir da Verteidiger, die gezeigt haben, dass sie die besten Stürmer der Liga in den Griff bekommen können.“
Mit Waldemar Anton (30) spielt ein weiterer Ex-Stuttgarter beim VfB. Der Ex-Kapitän kann anders als Guirassy auf keinen herzlichen Empfang in der MHP-Arena hoffen. Viele Anhänger nehmen Anton den Wechsel nach Dortmund übel, pfiffen den Abwehrspieler zuletzt lautstark aus.
BVB-Coach Niko Kovac (54) appelliert: „Irgendwann mal sollte Schluss sein. Wir können ja nicht ein ganzes Leben lang immer dasselbe tun. Man darf auch nicht vergessen, was der Waldi für diesen Klub getan hat. Das sollte man auch ein bisschen im Hinterkopf haben. Aber er hat bewiesen, dass ihn das kaltlässt.“
Klar ist: Das Topspiel ist nicht nur personell brisant. Der VfB holte in den letzten Jahren immer mehr auf den BVB auf, ist sportlich auf Augenhöhe. Hoeneß: „Wir sind in den letzten Jahren nähergekommen. Deswegen werden wir von Dortmund sicher auch aufgrund der Ergebnisse ganz anders wahrgenommen. Für uns ist es ein gutes Zeichen. Das sind immer hitzige Spiele. Wenn man sie für sich entscheiden kann, fühlt es sich noch schöner an.“ Auch der durchwachsene Ligastart (drei Punkte nach drei Spielen) würde sich mit einem Heimsieg gleich viel schöner anfühlen.
Haben Sie Fehler entdeckt? Möchten Sie etwas kritisieren? Dann schreiben Sie uns gerne!
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild.