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Weniger Kalorien, mehr Ballaststoffe - Mit diesem Trick werden Kartoffeln gesünder

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Weniger Kalorien, mehr Ballaststoffe - Mit diesem Trick werden Kartoffeln gesünder

Püree, Bratkartoffeln, Pommes oder doch lieber Reibekuchen? Kartoffeln gehören zu den vielseitigsten Gemüsen.

Sie sind nicht nur eine leckere Beilage und ein schmackhaftes Hauptgericht. Kartoffeln können mit der richtigen Zubereitung sogar richtig gesund sein. Besonders, wenn Sie einen bestimmten Trick beherzigen. Hier lesen Sie, wie Sie Kartoffeln perfekt kochen, sowie wichtige Tipps für den Kartoffeleinkauf, die Aufbewahrung sowie die Haltbarkeit.

Kartoffeln vom Vortag enthalten etwa zehn Prozent weniger verdauliche Stärke als frisch gekochte. Wenn gekochte Kartoffeln abkühlen, verändert sich ein Teil der enthaltenen Stärke zu sogenannter „resistenter Stärke“. Diese wird vom Körper nicht direkt verdaut. Dadurch liefert sie weniger Kalorien und wirkt wie ein Ballaststoff. Das ist nicht nur für den Blutzucker, sondern auch für die Verdauung von Vorteil und bleibt sogar nach erneutem Erwärmen bestehen.

Im Dickdarm dient die resistente Stärke den nützlichen Darmbakterien als Nahrung, wobei bestimmte Fettsäuren wie Butyrat entstehen. Diese fördern eine gesunde Darmflora, versorgen die Darmschleimhaut mit Energie und wirken zudem entzündungshemmend. Gleichzeitig sorgt die unverdauliche Stärke für ein längeres Sättigungsgefühl.

Wichtig ist allerdings, die Kartoffeln nach dem Abkühlen im Kühlschrank zu lagern, um Bakterienbildung zu vermeiden.

Kartoffeln zu kochen ist einfach und geht schnell. Hier kommt die Anleitung dafür.

Kartoffeln kochen: Die Kartoffeln ins kalte Wasser geben und den Herd auf mittlere bis hohe Hitze stellen. Sobald das Wasser kocht, die Hitze reduzieren und die Kartoffeln etwa 15 bis 25 Minuten köcheln lassen. Die genaue Kochzeit hängt von der Größe und Sorte der Kartoffeln ab.

Jetzt sind Ihre Kartoffeln fertig und können weiterverarbeitet oder direkt so zum Essen serviert werden. Guten Appetit!

Kartoffelsorten gibt es viele. Sie unterscheiden sich in Geschmack, Konsistenz und Verwendung. Das sind die drei Hauptkategorien:

Dazu gehören die Sorten Annabelle, Sieglinde, Nicola und Charlotte. Diese Kartoffeln bleiben beim Kochen fest und haben eine glatte Textur. Festkochende Kartoffeln eignen sich für:

Die Sorten Gala, Laura, Agria und Marabel sind vorwiegend festkochende Kartoffeln. Diese sind etwas mehliger als festkochende, behalten aber noch ihre Form. Vorwiegend festkochende Kartoffeln eignen sich besonders für:

Dazu gehören Sorten wie Adretta, Bintje, Lilly und Afra. Sie zerfallen nach dem Kochen leicht und haben eine eher lockere Konsistenz. Mehligkochende Kartoffeln eignen sich für:

Für alle, die noch mehr Abwechslung auf dem Kartoffelteller wollen: Auf dem Markt oder in speziellen Supermärkten gibt es noch ganz spezielle Kartoffelsorten wie die alten Sorten „La Bonnotte“, „Vitelotte“, „Mecklenburger Schecke“ oder auch „Bamberger Hörnchen“ als besonders feine Beilage oder für Salate.

Damit sie möglichst lange haltbar bleiben, sollten Sie ihre Kartoffeln lagern. Hier sind die wichtigsten Tipps dazu:

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