Messertat: Zehn Jahre nach Mord an der Alster - Kein „Cold Case“
An einem Herbstabend setzt sich ein Jugendlicher mit seiner Freundin an die Alster.
Plötzlich kommt jemand von hinten und ersticht ihn.
Zehn Jahre nach der Tat geht die Suche nach dem Täter weiter. „Kleiner Junge, so zart und strahlend“ - so besingt die französische Musikerin Véronique Elling ihren Sohn, der vor zehn Jahren an der Hamburger Alster ermordet wurde.
Der gewaltsame Tod des 16-jährigen Victor hatte damals viele Hamburger bestürzt.
Monatelang standen Kerzen und Blumen am Tatort unterhalb der Kennedybrücke.
Wer ihn tötete und warum, ist bis heute ungeklärt.
Es handele sich um ein laufendes Ermittlungsverfahren, erklärt die Sprecherin der Hamburger Staatsanwaltschaft , Mia Sperling-Karstens.
Eine Einstufung als „Cold Case“ sei bislang nicht erfolgt.
Regelmäßig gingen weiterhin Hinweise bei der Polizei ein, die kontinuierlich überprüft würden.
Einen Monat nach der Tat hatte die Staatsanwaltschaft eine Belohnung von 5.000 Euro ausgelobt.
Die Auslobung sei weiterhin aktuell, sagt die Oberstaatsanwältin. „Wunden, die nicht heilen“ Am Abend des 16.
Oktober 2016 hatte sich Victor mit einer Freundin ans Alsterufer gesetzt.
Plötzlich trat von hinten ein Unbekannter heran und stach mehrmals auf den Schüler ein.
Dann schubste er das 15 Jahre alte Mädchen ins Wasser und flüchtete.
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