Erstes Herbsthochwasser: Ostsee-Sturmflut erwartet - Flensburg gibt Sandsäcke aus
Das Wasser der Ostsee soll am Wochenende höher steigen als normal.
In Flensburg etwa wird es am Sonntag möglicherweise über das Ufer im Hafen treten.
Die Orte an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns bereiten sich auf das erste Herbsthochwasser der Saison vor.
Nach Angaben des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) kann es ab dem Abend und am Sonntag an der gesamten deutschen Ostseeküste eine Sturmflut geben.
In der Kieler Bucht werden Wasserstände von bis zu 1,30 Meter über dem Normalwert erwartet.
In der Lübecker Bucht können die Wasserstände nochmals höher sein.
Auch an den Küsten Mecklenburg-Vorpommerns ist mit erhöhten Wasserständen zu rechnen.
Eine Sturmflut beginnt definitionsgemäß an der Ostsee bei einem Wasserstand von einem Meter über dem Normalstand.
Ab 1,50 Meter über Normal spricht man hier von einer schweren Sturmflut.
Stadt Flensburg gibt Sandsäcke aus In Flensburg wurden Sandsäcke an Anwohnerinnen und Anwohner ausgeben, die vom Hochwasser betroffen sein könnten.
Die Sandsäcke als Hilfe zur Selbsthilfe seien eine der Maßnahmen, die die Stadt nach der schweren Sturmflut 2023 etabliert habe, sagte ein Stadtsprecher.
Damals wurde laut BSH in der Stadt ein außergewöhnlicher Wasserstand von 2,27 Metern gemessen.
Die aktuellen Prognosen gehen nach Angaben der Stadt in Flensburg von Wasserständen von 1,12 bis 1,24 Meter über Normal aus.
Zuvor gab es Berechnungen, die von bis zu 1,64 Meter für Flensburg ausgingen.
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