Invasive Mücken: Kampf gegen die Tigermücke - Fallen und Aufklärung
Die Asiatische Tigermücke lässt sich aus Bayern nicht mehr vertreiben, allenfalls ihre Ausbreitung eindämmen.
So gehen betroffene Kommunen vor.
Die Asiatische Tigermücke fühlt sich in Bayern sichtlich wohl: Die invasive Art konnte bereits an vielen Orten im Freistaat nachgewiesen werden.
Oft sind es einzelne Exemplare.
In Orten wie Fürth, Würzburg und München haben sich jedoch schon Bestände etabliert, die den Winter überleben.
Um die weitere Ausbreitung zu verhindern, haben viele Kommunen der Tigermücke den Kampf angesagt.
Zentraler Bestandteil ist ein Monitoring, aber auch die Bevölkerung ist gefragt.
In Nürnberg etwa hat das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) an fünf Standorten im Süden der Stadt Klebefallen aufgestellt. „Bereits bei der ersten Leerung konnten dort Tigermücken nachgewiesen werden“, sagte Birgit Broghammer vom städtischen Gesundheitsamt.
Eine vollständige Auswertung werde es nach dem Ende der Mückensaison geben.
Erst dann könne abgeschätzt werden, inwieweit sich die Tigermücke in Bayerns zweitgrößter Stadt weiter habe ansiedeln können.
Bereits mehrere Tigermücken-Nachweise In diesem Jahr gab es dem LGL zufolge bisher außerdem Nachweise von Tigermücken in den Städten und Landkreisen Rosenheim, Schwabach, Oberallgäu und Fürth .
Daraus eine Entwicklung im Vergleich zu den Vorjahren abzulesen, ist laut den Fachleuten aber nicht möglich, weil sich etwa die Zahl und die Standorte der Fallen von Jahr zu Jahr unterscheiden.
Einige Stadt- und Landkreise setzen zudem auf eigenes Monitoring.
Da keine Meldepflicht bestehe, sei auch nicht gesichert, dass das LGL von allen gefundenen Tigermücken erfahre.
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