1:6 beim FC Bayern: Leipzig-Blamage in München: Coach entschuldigt sich bei Fans
Leipzig blamiert sich in München, mit sechs Gegentoren ist RB sogar noch gut bedient.
Die Protagonisten finden klare Worte für die Pleite.
Was bedeutet dies für die Königsklassen-Reise nach Madrid? Das ganze Ausmaß der Leipziger Unterlegenheit gegen den FC Bayern zeigte sich in einem Fakt: Torwart Maarten Vandevoordt kassierte beim 1:6 (0:3) zwar ein halbes Dutzend Gegentore - war aber dennoch der mit Abstand beste RB-Profi.
Dem Belgier und seinen vielen Paraden gegen die Offensivstars des deutschen Rekordmeisters hatten es die RB-Fußballer zu verdanken, dass sie in München nicht eine noch heftigere Klatsche kassierten.
Entsprechend groß war der Frust bei den Sachsen. „Das Wichtigste ist, unseren Fans „Entschuldigung“ zu sagen, die hierhergefahren oder -geflogen sind“, sagte Trainer Martin Demichelis.
Er hatte sich seine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte ganz anders vorgestellt. „Du kannst hier in der Allianz Arena verlieren, das wissen wir, das weiß jeder.
Aber nicht so!“, meinte er.
Auch Sportchef Marcel Schäfer wurde am Sky-Mikrofon deutlich und resümierte schonungslos: „Es war ein komplettes Versagen von uns in allen Bereichen.“ Demichelis ' deutlicher Ratschlag vor Real Nach einem holprigen Saisonstart, zuletzt aber auch dem Heimsieg in der Champions League gegen PSV Eindhoven (1:0) folgte nun ein heftiger Dämpfer - und das vor der nächsten schweren Königsklassen-Prüfung am Mittwoch bei Rekordsieger Real Madrid.
Wie will Leipzig gegen die Stars der Spanier wie Kylian Mbappé, Jude Bellingham oder Vinicius Junior bestehen? Demichelis versuchte erst gar nicht, die Schlappe von München schönzureden. „Von dem Spiel heute gibt es nicht viele gute Dinge mitzunehmen“, sagte der Argentinier und schob einen Rat hinterher: „Deswegen müssen wir alles, was wir heute hier gemacht haben, so schnell wie möglich vergessen.“ Bayerns Diaz düpiert Startelf-Überraschung Klostermann Auch der im Sommer verpflichtete Coach bewies kein glückliches Händchen, als er etwa den früheren Nationalspieler Lukas Klostermann überraschend als Rechtsverteidiger in die Startelf holte und dafür Ridle Baku auf die Bank setzte.
Klostermann war dann gegen Bayern-Stürmer Luis Diaz extrem überfordert.
Die Quittung: Der Kolumbianer wurde mit drei Toren zum Matchwinner.
Auch Aleksandar Pavlovic, Michael Olise und Harry Kane trafen.
Andrija Maksimovics Ehrentreffer in der Nachspielzeit heiterte die RB-Laune kein bisschen auf. „Ich bin sehr bedient“, sagte Mittelfeldspieler Rocco Reitz.
Von der Anfangsphase an ließen sich die Leipziger von den Bayern in die Defensive drängen, phasenweise kam RB viele Minuten lang gar nicht über die Mittellinie.
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