Sein Schrei ließ die Halle verstummen - Schock-Verletzung bei Handball-Star
Was ist das für ein unfassbares Pech für Tim Suton, den Kapitän des TBV Lemgo. Zum dritten Mal riss er sich das Kreuzband und wird monatelang fehlen.
Es waren 53 Minuten und 41 Sekunden gespielt, als ein gellender Schrei durch die Phoenix Contact Arena des TBV Lemgo Lippe hallte und die Fans verstummen ließ. Im Spiel der Handball- Bundesliga gegen die SG Flensburg-Handewitt (30:39) tankte sich Suton im Angriff durch die SG-Abwehr, landete unglücklich, schrie auf und hielt sich sein linkes Knie. Die bittere Diagnose: Riss des vorderen Kreuzbandes im linken Knie. Damit steht fest: Für Suton ist die laufende Saison vorzeitig beendet. Er wird sich Anfang der kommenden Woche einer Operation unterziehen und anschließend unmittelbar mit dem Rehabilitationsprozess beginnen.
„Diese Diagnose ist für Tim persönlich, aber auch für unsere Mannschaft und den gesamten Verein natürlich ein schwerer Rückschlag“, sagt TBV-Geschäftsführer Jörg Zereike. „Tim ist als Kapitän, Führungsspieler und Mensch ein enorm wichtiger Bestandteil unseres Teams. Jetzt steht jedoch allein seine vollständige Genesung im Mittelpunkt. Wir werden ihn auf seinem Weg zurück mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützen. Tim ist ein großer Kämpfer, deshalb sind wir überzeugt, dass er mit seiner Mentalität und seinem Einsatzwillen alles daransetzen wird, wieder auf die Platte zurückzukehren.“
Leider hat Suton mit dieser Art von Verletzung schon leidvolle Erfahrungen sammeln müssen. Im Jahr 2019 riss er sich das Kreuzband im rechten Knie, ein gutes Jahr später das Kreuzband im linken. Jetzt muss er sich zum 3. Mal auf die Platte zurückkämpfen. SPORTBILD wünscht alles Gute dafür!
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