Einschulung - Was kommt in die Schultüte?
Der neue Ranzen steht bereit, die Schultüte wartet schon, jetzt fehlt nur noch der große Tag! Doch bevor es losgeht, stellt sich für Eltern die entscheidende Frage: Was kommt eigentlich in die Tüte? Süßigkeiten, kleine Geschenke, Schulsachen oder am besten von allem etwas?
Lesen Sie hier, was alles in eine Schultüte kommt und was Sie beim Kauf beachten sollten.
Viele Kinder können es kaum erwarten, eingeschult zu werden. Aber auch das Öffnen der Schultüte gehört zur Vorfreude der Kleinen dazu. Wenn es um den Inhalt der Schultüte geht, ist alles sinnvoll, was mit dem Schulanfang zu tun hat.
Ganz wichtig: Auch wenn man versucht, nützliche Dinge in die Schultüte zu packen: Tüte und Inhalt sollen in erster Linie ein liebevolles Geschenk zur Einschulung sein und dem Kind wirklich Freude machen.
Früher waren in der Schultüte ausschließlich Süßigkeiten, darum heißt sie auch Zuckertüte. Süßes gab es im Alltag nur selten und das Zuckerzeug sollte den Kleinen den Schulanfang „versüßen“.
Heute ist Süßes im Alltag eher im Übermaß vorhanden. Trotzdem lieben die meisten Kinder Süßigkeiten. Darum sollten sie auch in der Tüte nicht ganz fehlen. Aber: Eltern sollten einen guten Teil davon durch (Trocken)-Obst, Müsli oder kleine gesunde Snacks ersetzen. Der Grund: Völlig überzuckerte Kinder können sich am ersten Schultag nicht aufs Wesentliche konzentrieren.
Wenn Sie alle Geschenke besorgt haben, steht jetzt das Befüllen der Schultüte an. Ganz unten in die Spitze der Zuckertüte kommen am besten kleine Gegenstände wie Bonbons, Gummibärchen oder andere Süßigkeiten. Danach folgen Kleinigkeiten wie Seifenblasen, Knete oder Spielzeug. Oben passen am besten größere Sachen wie Brotdosen, Trinkflaschen oder Bücher hinein.
Eine Schultüte muss kein Vermögen kosten: Schon für etwa 10 bis 50 Euro gibt es passende Tüten, je nachdem, ob sie selbst gebastelt oder gekauft wird. Für den Inhalt können Eltern grob weitere 30 bis 80 Euro einplanen. Wer es etwas üppiger mag, kann natürlich auch mehr ausgeben.
Wie viel am Ende zusammenkommt, hängt vor allem davon ab, was in der Tüte steckt. Füller, Stifte, Federmäppchen oder Farbkasten haben schließlich ihren Preis. Bevor Sie aus lauter Vorfreude den Schreibwarenladen leerkaufen, lohnt sich deshalb ein Blick auf die Materialliste der Schule: Viele Lehrer haben genaue Vorstellungen davon, welche Sachen die Erstklässler künftig brauchen.
Bei der Schultüte gilt: Weniger kann mehr sein. Eine riesige Tüte voller teurer Geschenke kann Kinder schnell überfordern und nimmt kleinen Überraschungen ihren besonderen Wert.
Für den ersten Schultag sind deshalb vor allem Dinge unnötig, die mit besonders großen Erwartungen oder hohen Kosten verbunden sind. Dazu gehören zum Beispiel:
Die Einschulung ist ohnehin aufregend genug. Die Schultüte sollte deshalb vor allem eines vermitteln: Heute bist du Schulkind und das feiern wir.
Auch Großeltern, Tanten und Onkel möchten zum Schulanfang häufig etwas beitragen. Damit am Ende nicht mehrere prall gefüllte Tüten auf das Kind warten, lohnt sich eine Absprache in der Familie . Am besten legen Eltern vorher fest, wer welche Kleinigkeit zur gemeinsamen Schultüte beisteuert.
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