Hurrikan „Simon“ zieht an Mexikos Küste entlang - Ein Toter und Sachschäden
Der Hurrikan „Simon“ ist an der mexikanischen Pazifikküste entlang gezogen und hat dabei Sachschäden und mindestens ein Todesopfer verursacht.
Ein 71-jähriger Mann sei beim Einsturz einer Mauer in der Stadt Chilpancingo ums Leben gekommen, erklärte die Gouverneurin der Region Guerrero, Evelyn Salgadom, am Montag.
Die Behörden hatten mit massiven Schäden gerechnet, doch „Simon“ schwächte sich ab, als er auf die Berge traf, und zog als Hurrikan der Kategorie drei an der Küste entlang.
Ursprünglich war erwartet worden, dass „Simon“ bereits am Montag in Mexiko auf Land treffen würde.
Der Sturm änderte jedoch seinen Kurs und bewegte sich nur langsam entlang der Küste vorwärts.
Der Wetterdienst warnte in Küstengebieten vor starkem Wind, hohen Wellen und extremen Regenfällen.
Der Sturm könnte nach Prognosen des US-Hurrikanzentrums NHC am Mittwochabend erneut auf die mexikanische Küste zusteuern und im Bundesstaat Sinaloa ins Landesinnere ziehen. „Simon“ könnte „Mazatlán in Sinaloa als Hurrikan der Kategorie eins treffen“, sagte die mexikanische Katastrophenschutz-Koordinatorin Laura Velázquez bei einer Pressekonferenz.
Bereits am Sonntag hatte die mexikanische Marine wegen des herannahenden Sturms mehr als hundert Menschen aus Ortschaften an der Westküste in Sicherheit gebracht.
Im Ferienort Acapulco sorgten schwere Regenfälle im Gefolge von „Simon“ für Überschwemmungen.
In Puerto Vallarta weiter nördlich war am Montagmorgen das Wetter schön und ein Regenbogen war am Himmel zu sehen.
Wegen des Klimaphänomens El Niño bilden sich im Pazifik in der laufenden Saison besonders viele und starke Hurrikane.
Im Atlantik dagegen verläuft die Hurrikan-Saison im Zuge des El Niño vergleichsweise ruhig.
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