Folgen der Trockenheit: Futter reicht: Keine Engpässe bei Sachsen-Anhalts Bauern
In Teilen Deutschlands wird das Futter knapp, erste Tiere müssen früher zum Schlachter.
Wie angespannt ist die Situation bei den Tierhaltern in Sachsen-Anhalt? Tiere früher zum Schlachter schicken, weil das Futter knapp wird? Was Landwirtinnen und Landwirten in Teilen Deutschlands wegen der Trockenheit droht, ist in Sachsen-Anhalt bislang kein Thema.
Dem Landesbauernverband sind nach eigenen Angaben keine Betriebe im Land bekannt, die wegen akuten Futtermangels Tiere vorzeitig schlachten oder ihre Bestände deutlich verkleinern mussten.
Auch für die kommenden Wochen rechnet der Verband derzeit nicht mit einer Verschärfung.
Die Futterversorgung der tierhaltenden Betriebe sei insgesamt nicht angespannt.
Flächendeckende Engpässe gebe es nach aktuellem Stand nicht.
Futtermangel trifft andere Regionen härter Damit stellt sich die Lage in Sachsen-Anhalt derzeit weniger dramatisch dar als in anderen Teilen Deutschlands .
Der Deutsche Bauernverband hatte zuletzt vor erheblichen Einbußen bei der Futterernte gewarnt.
Vor allem in südlichen Teilen Deutschlands wachse teilweise kein Futter mehr nach.
Vereinzelt seien Landwirte deshalb gezwungen, Tiere früher als geplant schlachten zu lassen.
Ganz ohne Folgen ist die Trockenheit der vergangenen Wochen aber auch an Sachsen-Anhalts Tierhaltern nicht vorbeigegangen.
Bei Erträgen und Qualität der diesjährigen Futterernte gebe es je nach Region und Betriebszweig Unterschiede, erklärte der Landesbauernverband.
Die Betriebe könnten dies derzeit jedoch grundsätzlich durch die Ernte, eigene Vorräte und bei Bedarf durch Zukäufe ausgleichen.
Niederschläge verbessern die Lage Geholfen hat auch das Wetter der vergangenen Tage.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.