Iran und die Golfstaaten: Angriffe ja, aber kein Krieg
Iran greift seit Monaten US-Stützpunkte und andere Ziele in den Golfstaaten an – sieht die Nachbarn aber nicht als Feinde. Offenbar hofft das Regime sogar darauf, die Beziehungen durch die Attacken zu verbessern.
D urch den amerikanisch-israelischen Angriff auf die Islamische Republik Iran sind die arabischen Golfstaaten zwischen die Fronten geraten. Während die USA ihre Stützpunkte in seinen arabischen Partnerländern – Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), Katar, Kuwait und Bahrain – seit Kriegsbeginn am 28. Februar für Angriffe nutzten, schoss Iran im Gegenzug immer wieder mit Raketen und Drohnen gegen diese amerikanischen Militäreinrichtungen. Zudem wurden wiederholt zivile Ziele wie etwa Öl- und Gas-Förder- und Produktionsstätten, Wasseraufbereitungsanlagen oder Flughäfen in den arabischen Nachbarstaaten am Golf unter Feuer genommen.
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