Vatikan: Papst an Lunge operiert - Bulletin am Abend erwartet
Mit Polizeieskorte lässt sich Leo XIV. in die Gemelli-Klinik bringen.
Viele Menschen warten dort schon auf ihn.
Dann beginnen die Ärzte damit, dem 71-Jährigen einen Knoten aus der Lunge zu entfernen.
Papst Leo XIV. hat sich einer Operation an der Lunge unterzogen.
Nur zwei Tage nachdem der 71-Jährige bekanntgegeben hatte, dass bei ihm in der Lunge ein Knoten entdeckt worden sei, wurde er in der Gemelli-Klinik von Rom operiert, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete.
Das Krankenhaus im Nordwesten der italienischen Hauptstadt gilt als Klinik der Päpste.
Auch Leos Vorgänger wurden dort behandelt, zuletzt Papst Franziskus, der im vergangenen Jahr gestorben war.
Zum Verlauf der Operation gab es vom Vatikan zunächst keine Angaben.
Erwartet wird, dass noch am Abend ein ärztliches Bulletin veröffentlicht wird.
Leo erschien zu dem Eingriff in einem schwarzen Auto mit Polizeieskorte.
Vor dem Krankenhaus wurde er von zahlreichen Schaulustigen im Empfang genommen.
Auch drinnen hießen ihn viele willkommen.
Der erste US-Amerikaner an der Spitze von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken winkte und lächelte zuversichtlich.
Ungewöhnliche Offenheit Leo werde von einem Ärzteteam unter der Leitung des Professors Stefano Margaritora operiert, hieß es vom Heiligen Stuhl.
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