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Deutschland

Nach Ceuta-Ansturm - Dobrindt verlängert Grenzkontrollen

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Nach Ceuta-Ansturm - Dobrindt verlängert Grenzkontrollen

Berlin – Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (55, CSU) verlängert die Kontrollen an Deutschlands Außengrenzen um weitere sechs Monate. Die Maßnahme läuft damit über den 15. September hinaus weiter. Die Bundesregierung begründet den Schritt mit der weiterhin angespannten Migrationslage an den Außengrenzen der Europäischen Union. Zuletzt waren mehr als 70.000 illegale Migranten in die spanische Exklave Ceuta in Nordafrika eingedrungen.

Nach Angaben der Bundesregierung soll durch die Grenzkontrollen verhindert werden, dass die Zahl der illegalen Einreisen wieder ansteigt. Sie seien zudem ein wichtiges Instrument im Kampf gegen kriminelle Schleuserbanden. Dobrindt erklärt gegenüber BILD: „Die Entwicklungen an den europäischen Außengrenzen zeigen: Das Zurückdrängen der illegalen Migration braucht weiterhin Kontrollen.“

Der CSU -Politiker hatte die Verlängerung bereits Ende Juli angekündigt. Damals verwies er auf den massiven Migrantenansturm auf die spanische Exklave Ceuta. Die Ereignisse dort hätten gezeigt, wie volatil die Migrationslage an Europas Außengrenzen sei, sagte Dobrindt damals. Deutschland müsse deshalb handlungsfähig bleiben und seine Grenzen weiter schützen, um die „Erfolge beim Zurückdrängen der illegalen Migration“ weiter auszubauen.

Kontrollen an allen deutschen Außengrenzen gelten bereits seit dem 16. September 2024. Eingeführt hatte sie die damalige Innenministerin Nancy Faeser (56, SPD), um unerlaubte Einreisen nach Deutschland einzudämmen. Nach dem Scheitern der Ampel-Regierung übernahm Neu-Innenminister Dobrindt die Regelung. Die Maßnahme wurde mehrfach verlängert, zuletzt bis Mitte September 2026. Trotz Kritik aus Teilen der EU hält die Bundesregierung an dem Kurs fest.

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