Zugausfälle: Kabelklau im Ruhrgebiet - Bahnverkehr über Stunden gestört
Zwischen Essen und Bochum stehlen Unbekannte Kabel.
Der Streckenabschnitt wird gesperrt, im Zugverkehr kommt es zu stundenlangen Beeinträchtigungen.
Unbekannte haben an der zentralen Bahnstrecke zwischen Bochum und Essen Kabel gestohlen - und damit stundenlange Störungen im regionalen und überregionalen Zugverkehr verursacht.
Alle ICE-Züge zwischen Dortmund und Essen mit planmäßigem Halt am Bochumer Hauptbahnhof wurden seit dem frühen Morgen in beide Fahrtrichtungen umgeleitet, weil der Stopp am Hbf Bochum entfallen musste, wie es bei der Deutschen Bahn hieß.
Die ICE verspäteten sich demnach um etwa 15 Minuten.
Am späten Nachmittag waren die Schäden beseitigt.
Dennoch könne es weiter zu Verspätungen und Teilausfällen kommen, hieß es gegen 17.30 Uhr auf dem Portal Zuginfo.NRW.
Vor allem der Regionalverkehr zwischen Bochum und dem Essener Hauptbahnhof war seit dem frühen Morgen mit Ausfällen, Teilausfällen und Verspätungen betroffen.
Fahrgäste der Linien RE1, RE6, RE11 und RE16 sowie der RB49 und der S-Bahn-Linie 1 waren mit Beeinträchtigungen konfrontiert.
Deutsche Bahn: Reparaturen nach Kabelklau zeitintensiv „Entlang der Strecke zwischen Bochum und Essen haben Unbekannte Kabel gestohlen.
Dabei handelt es sich um Kabel, die für einen sicheren und zuverlässigen Bahnbetrieb unerlässlich sind“, teilte ein Sprecher der Deutschen Bahn mit.
Der Streckenabschnitt zwischen Essen und Bochum sei daher aus Sicherheitsgründen gesperrt worden.
Die beschädigten Kabel mit vielen Adern mussten an mehreren Stellen von Hand wieder miteinander verbunden werden, wie der DB-Sprecher erläuterte.
Das sei aufwendig und zeitintensiv.
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