Akku zu groß - iPhone 18 Pro Max zu gefährlich für Versand
Beim iPhone 18 Pro Max hat Apple ein ungewöhnliches Problem: Der Akku ist so groß, dass er eine internationale Gefahrgut-Grenze überschreitet. Für den Versand greift der Konzern deshalb zu einem Software-Trick.
Im iPhone 18 Pro Max ist ein Akku verbaut, der erstmals die wichtige Grenze von 20 Wattstunden überschreitet. Apple gibt für das EU-Modell mit eSIM und physischer SIM eine Nennkapazität von 5391 mAh an. Beim US-Modell ermittelte iFixit sogar 5567 mAh. Das entspricht rund 20,5 beziehungsweise 21,2 Wattstunden. Und das ist ein Problem, denn ab 20 Wattstunden gelten zusätzliche Versandauflagen, die in den internationalen Gefahrgutvorschriften für den Lufttransport festgeschrieben sind. Auch viele Straßentransporteure orientieren sich daran. Um diese einzuhalten, hat Apple eine neue Software-Funktion eingebaut, die den Akku gezielt unter den kritischen Wert entlädt.
Die Funktion „Vorbereiten für Versand“ soll vor allem Reparaturen, Rückgaben und Inzahlungnahmen erleichtern. Beim Erstversand des iPhone 18 Pro Max begrenzt Apple nach eigenen Angaben die Akkuladung ab Werk so, dass sie unter 20 Wattstunden bleibt. Erst nach der Aktivierung durch den Käufer beziehungsweise die Käuferin fällt dieses Limit weg. Wer das Gerät zu einem späteren Zeitpunkt versenden möchte, schaltet die neue Funktion in den Einstellungen zum Zurücksetzen des Geräts ein. Das iPhone entlädt sich dann und begrenzt das Laden 14 Tage lang auf 80 Prozent. Nach Abschluss des Vorgangs zeigt das Gerät ein „Ready to Ship“-Symbol an. Ob die Logistikunternehmen diesen Kniff akzeptieren, bleibt allerdings abzuwarten. Für die normale Nutzung und Flugreisen müssen Sie die Funktion laut Apple nicht aktivieren.
Normalerweise unterscheiden die Vorschriften nach der Nennkapazität und nicht nach dem aktuellen Ladezustand. Ein Akku mit 22 Wattstunden bleibt demnach ein 22-Wattstunden-Akku, auch wenn er auf 18 Wattstunden entladen wird.
Apple erklärt jedoch nicht, ob diese Software-Drosselung ausreicht, damit Transportunternehmen den Akku anders einstufen. Das iPhone 18 Pro ist von dem Problem nicht betroffen. Sein Akku bleibt unter der 20-Wattstunden-Grenze.
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