Dabei ist er erst 17 Jahre alt - Arden gibt Fortuna neuen Mut
Richtig auf der Rechnung hatte ihn nach dem Abstieg keiner, obwohl er schon im Saisonfinale bei den Profis mittrainierte – und jetzt gibt ausgerechnet ein Talent der Fortuna neuen Mut.
Elias Arden ist erst 17 Jahre alt, kommt aber inzwischen auf 4 Einsätze in der 3. Liga . Gerade hat der gebürtige Mönchengladbacher einen Vertrag bei Fortuna Düsseldorf bis 2029 unterschrieben, hilft dem Klub nach schweren Monaten, wieder an sich zu glauben.
Alexander Ende (47) stolz: „Wenn man weiß, welche Konkurrenz es gab, ist das für den Verein ein starkes Zeichen, dass sich Elias zu Fortuna bekennt.“ Denn viele Klubs hatten Arden im Visier. Der Trainer schwärmt: „Außerdem ist seiner Familie die Schule sehr wichtig. Elias ist keiner, der abhebt. Er ist ein richtig vernünftiger Junge und weiß, was er an Fortuna hat.“ Und die weiß mittlerweile ganz genau, was sie an Arden hat.
Der defensive Mittelfeldspieler erklärt: „Die Entscheidung war für mich relativ einfach. Seitdem ich 12 bin, bin ich hier im Verein. Und seitdem war es mein größter Traum, hier einen Vertrag zu unterschreiben und hier meine ersten Schritte im Profifußball zu gehen. Als dann das Angebot kam, musste ich nicht lange nachdenken. Ich bin Samir Arabi sehr dankbar, diese Möglichkeit zu bekommen. Jetzt geht es für mich erst richtig los!“
Seine Familie wird dabei immer an seiner Seite stehen: „Ich bin mit ihr sehr eng verbunden und habe auch keinen Berater. Das kläre ich alles mit meiner Familie, was sie mir empfehlen würde. Aber sie haben mir die freie Wahl gelassen. Ich konnte alleine entscheiden. Aber sie denken, dass ich bei Fortuna gut aufgehoben bin.“ Sein Ziel: „Ganz weit nach oben kommen. Meine Schritte im Profifußball zu gehen und mich zu entwickeln. In naher Zukunft erstmal auf meine Spielzeit zu kommen und der Mannschaft zu helfen.“
Wenn er die letzten Monate betrachtet, staunt er selber: „Ich muss mich manchmal ein bisschen kneifen. Aber man hat gar nicht so viel Zeit, das alles zu verarbeiten. Aber hätte mich vor der Saison jemand gefragt, hätte ich nicht damit gerechnet, dass ich jetzt da bin, wo ich jetzt bin. Aber jetzt heißt es, sich auf keinen Fall darauf auszuruhen.“
Seine Kollegen können in der langen Länderspielpause ein wenig durchschnaufen. Arden nicht – er hat Schule (Leistungskurse Englisch und Deutsch), steht morgens um 8 Uhr auf der Matte. Das Top-Talent erklärt: „Ich gehe sonst immer vor dem Training zur Schule. Und den Stoff, den ich verpasse, hole ich nach. Wenn wir sonst einen Tag unter der Woche frei haben, bin ich in der Schule. Es klappt bisher relativ gut.“ Hoffentlich auch weiterhin in Zukunft bei Fortuna ...
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