Iran-Krieg: Saudi-Arabien und Jemen: Eine neue Front im Iran-Krieg
Die Huthi sind von einer Aufstandsbewegung im Jemen zu einer Regionalmacht gewachsen.
Nach ihren Angriffen in Riad bleiben Saudi-Arabien wenig gute Optionen, um die Miliz einzudämmen.
Mit dem tödlichen Angriff am Flughafen von Riad ist der seit Monaten laufende Krieg im Nahen Osten mit neuer Wucht im Machtzentrum Saudi-Arabiens angekommen.
Die Attacke am Wochenende, für den Riad die Huthi-Miliz im Jemen verantwortlich machte, ist der schwerste Angriff in dem Wüstenstaat seit zehn Jahren und auch der tödlichste in einem Golfstaat seit Beginn des Iran-Kriegs.
Saudi-Arabien und der benachbarte Jemen werden zunehmend zur neuen Front.
Die wichtigsten Fragen: Wer sind eigentlich die Huthi und was wollen sie? Die Huthi sind eine islamistische Bewegung im Jemen.
Hervorgegangenen sind sie aus einer Strömung des schiitischen Islams, den Zaiditen.
Die Huthi entstanden in den 1990er Jahren, radikalisierten sich aber erst nach der US-Invasion im Irak 2003.
Im stark verarmten Jemen zettelten sie mehrere Aufstände gegen die Regierung an.
Der letzte ab 2014 entwickelte sich zum Bürgerkrieg, bei dem sie große Gebiete einnahmen samt der Hauptstadt Sanaa .
Zuletzt eroberten sie weitere Teile der Küste an der Meerenge Bab al-Mandab.
Lange ging es den Huthi vor allem um den Machterhalt und -ausbau im Jemen.
In ihren Gebieten, wo geschätzt 70 Prozent der Bevölkerung leben, herrschen sie mit eiserner Faust, kontrollieren alle Bereiche des öffentlichen Lebens und setzen ihre Ideologie auch gewaltsam um.
Durch strikte Überwachung und Festnahmen werden Abweichler ausgeschaltet oder folgsam gemacht.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.