Seitenlage und Kissen im Rücken mildern das Schnarchkonzert
Wer nachts unfreiwillige Zeuge eines neben sich stattfindenden Schnarchkonzerts wurde, ist morgens gerädert und schlecht drauf. Doch mit ein paar Tipps vom Portal „Das HNO Wartezimmer“ des Deutschen Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohrenärzte lässt sich das Schnarchen mildern und vielleicht sogar beseitigen:
Wenn es sich beim Schnarchen um eine Schlafapnoe mit Atemaussetzern handelt, ist eine Therapie absolut notwendig.
Nasenpflaster sind frei verkäuflich und einfach anzuwenden. Bis auf selten auftretende Hautreizungen an der Klebestelle haben sie keine Risiken, heißt es vom HNO-Portal. Bei einer verstopften Nase können Menschen, die zum Schnarchen neigen, sie somit einfach ausprobieren.
Die Experten weisen allerdings gleichzeitig darauf hin, dass die Pflaster kein Wundermittel sind und bei den meisten Schnarch-Ursachen nichts bewirken. Für mehr Ruhe im Schlafzimmer können sie nur dann sorgen, wenn eine Verengung in der Nase Grund für das Schnarchen ist, etwa von einer Erkältung , Allergien oder einer leicht schiefen Nasenscheidewand.
Das leichte Anheben der Nasenflügel durch den Klebestreifen kann in so einem Fall etwas Erleichterung schaffen – auch wenn die Wirkung bisher nicht eindeutig wissenschaftlich belegt ist. Ebenso wenig ist übrigens belegt, dass Nasenpflaster beim Sport für mehr Sauerstoff sorgen. Die Ursache des Schnarchens liegt laut dem HNO-Portal oft im Rachenraum. Und dann nützt ein Pflaster auf der Nase nichts.
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