Laut Medienbericht: Deutsche Behörden identifizieren GRU-Agenten hinter Drohnenangriff von Leipzig
Nach dem Anschlagsversuch am Flughafen Leipzig führen Ermittlungen laut einem Bericht zum russischen Militärgeheimdienst GRU.
Ein Verdächtiger soll die Operation organisiert haben.
Nach dem Anschlagsversuch auf den Flughafen Leipzig/Halle führen die Ermittlungen deutscher Sicherheitsbehörden einem Medienbericht zufolge direkt zum russischen Militärgeheimdienst GRU.
Die „Welt am Sonntag“ berichtet, geheime Ermittlungsunterlagen würden einen mutmaßlichen GRU-Mitarbeiter als Logistiker der Operation benennen.
Die Erkenntnisse gelten demnach als Grundlage für die Entscheidung der Bundesregierung, Russland für den versuchten Drohnenanschlag verantwortlich zu machen.
Nach Informationen aus Sicherheitskreisen handelt es sich bei den Verdächtigen um den Russen Oleg L. und den Belarussen Andrei K.
Die Vorbereitung und Logistik soll L. organisiert haben.
Er werde von Sicherheitsbehörden dem GRU zugerechnet, schreibt die „ Welt am Sonntag “.
Nach Erkenntnissen der Ermittler reiste L. dem Bericht zufolge über die Türkei nach Deutschland ein und später über den Flughafen Berlin-Brandenburg in Richtung Serbien aus.
Nach Informationen von „Welt am Sonntag“ war den Ermittlern bereits bei der Einreise bekannt, dass der Russe dem Umfeld des GRU zugerechnet wird.
Nach seiner Einreise wurde er dennoch nicht observiert.
Inzwischen soll er sich wieder in Russland aufhalten, schreibt die Zeitung.
Anfang August war am Flughafen Leipzig eine mit Sprengstoff beladene Drohne entdeckt worden , in deren Nähe sich ukrainische Frachtflugzeuge befanden.
Der Flughafen ist Umschlagplatz für militärische Hilfslieferungen an die Ukraine.
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