2:3 gegen den HSV: Kraichgauer Kriechspur: Hoffenheim kommt nicht voran
Schon vier Niederlagen in der Bundesliga.
Die TSG 1899 Hoffenheim steckt in einer schwierigen Findungsphase.
Was die Verantwortlichen sagen.
Christian Ilzer redete nach dem Abpfiff noch minutenlang auf seine Spieler im Kreis ein.
Der Trainer der TSG Hoffenheim musste schon alleine deshalb laut werden, da die rund 10.000 HSV-Fans in der Sinsheimer Arena ihre Mannschaft ausgelassen feierten.
Die späte 2:3-Niederlage der Kraichgauer gegen Hamburg hat nach nur fünf Spieltagen schon so etwas wie eine Krise ausgelöst.
Oder doch nicht? „ Krise ist immer ein großes Wort“, sagte Ilzer später in der Pressekonferenz. „Ich bin da nicht so ein Etikettendenker.“ Doch nach vier Niederlagen - so viele wie in der gesamten Hinrunde 2025/26 - steht die TSG auf einem direkten Abstiegsplatz.
Doch Ilzer wäre nicht Ilzer, wenn ihm die geschmeidigen Worte ausgehen würden. „Ich bin jetzt kein Schönwettertrainer.
Ich habe großen Bock, die Mannschaft in dieser etwas schwierigen Phase zu führen“, sagte der Österreicher.
Gegen Besiktas jetzt in der Europa League Inmitten der Bundesliga-Misere sind die Hoffenheimer nun am Donnerstag in der Europa League gegen Besiktas Istanbul gefordert - vor sicherlich vielen türkischen Fans.
Dabei hatte man schon den ersten internationalen Auftritt (0:2 bei OFI Kreta) verhauen.
Ilzer will es bei der Aufarbeitung des nächsten Rückschlags aber „nicht übertreiben und zu viele Dinge in die Köpfe reinstopfen“.
Fakt ist: Zu viele Profis, die in der starken vergangenen Saison noch glänzten, sind derzeit mit sich selbst beschäftigt und auf Formsuche: Andrej Kramaric, der wieder nicht in der Startelf stand, Leon Avdullahu, Wouter Burger, Ozan Kabak und Vladimir Coufal zum Beispiel.
Auf Mittelfeldspieler Patrick Wimmer (Muskelverletzung im Oberschenkel) müssen die Kraichgauer übrigens erst einmal verzichten.
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