Podcast: „Auf den Punkt“: Kann die Linke in Berlin regieren?
Elif Eralp hat die Wahl in der Hauptstadt gewonnen. Doch ihr Sieg wird von Kontroversen um Antisemitismus und Enteignungen überschattet.
Die Linke hat die Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin mit einem klaren Versprechen gewonnen: bezahlbaren Wohnraum durch Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne zu schaffen. Teile des potenziellen Koalitionspartners SPD wollen da jedoch nicht mitmachen. Zudem wird der Wahlsieg von Spitzenkandidatin Elif Eralp von Antisemitismus -Vorwürfen und fragwürdige Verbindungen zu radikalen Palästina -Aktivisten und kriminellen Clans überschattet.
Kritiker werfen der Linken vor, Antisemitismus zu dulden. Der Zentralrat der Juden hat sogar an SPD und Grüne appelliert, nicht mit der Linken zu koalieren. Der Nahostkonflikt habe auf Veranstaltungen der Linken in Berlin eine problematische Grauzone geschaffen, die für viele Juden und Jüdinnen beängstigend wirkt, sagt Meredith Haaf, Korrespondentin der SZ in Berlin und Brandenburg. Sie prophezeit, dass das Thema in Berlin für die Linke ein Dauerproblem bleiben wird.
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Das Porträt über Linken-Politikerin Elif Eralp lesen Sie hier und hier über die Chancen von Elif Eralp . Mehr dazu, worauf es bei der Regierungsbildung in Berlin jetzt ankommt, lesen Sie in diesem Text.
Und hier geht es zum Wiesn-Live-Blog , in dem auch über den tödlichen Unfall auf dem Oktoberfest berichtet wurde.
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