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Kriminalität: Schuster: Sachsen bei Clankriminalität unter Bundesniveau

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Kriminalität: Schuster: Sachsen bei Clankriminalität unter Bundesniveau

Sachsen will bei der sogenannten Clankriminalität wachsam bleiben. «Unser polizeiliches Ziel ist und bleibt es, dass die Clankriminalität in Sachsen wirkungsvoll zurückgedrängt wird und damit auch weiterhin deutlich unter dem Bundesvergleich liegt», sagte Innenminister Armin Schuster (CDU) der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. Das Landeskriminalamt Sachsen (LKA) habe dafür frühzeitig von den Erfahrungen anderer Regionen in Deutschland profitieren können, wo solche Phänomene schon länger und in ganz anderer Qualität zu beobachten sind.

«Vor allem für den Raum Leipzig haben wir deshalb 2023 schon sehr früh die Task Force Clan eingesetzt, die im Zusammenspiel mit Bundespolizei, Zoll, Finanzverwaltung und anderen Sicherheitsbehörden mit einem möglichst breiten Bekämpfungsansatz agiert», so Schuster.

Über die Verbreitung von Clankriminalität in Sachsen hatten am Montag auch die «Bild»-Zeitung sowie die «Leipziger Volkszeitung» und die «Sächsische Zeitung» berichtet. Der Begriff selbst ist umstritten, weil er nach Ansicht von Kritikern Menschen mit Migrationshintergrund allein aufgrund ihrer Familienzugehörigkeit und Herkunft stigmatisiert und diskriminiert.

Das Landeskriminalamt (LKA) hatte in der Vorwoche über zunehmende Aktivitäten krimineller Familienclans aus Syrien informiert. Demnach gehören 700 bis 1.000 Menschen dem syrischen Clan-Milieu an. Ein Schwerpunkt sei der Raum Leipzig, wo 130 Menschen wegen Straftaten bei der Polizei aktenkundig sind. Aus den Clans heraus würden Straftaten aller Art begangen, erklärte Raiko Märtins, Chef des Dezernats Organisierte Kriminalität und der Task Force Clan. Er verwies unter anderem auf Drogenhandel, Geldwäsche, Steuerdelikte, Schleusungen, Betrug und illegale Finanztransaktionen.

Die AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag warf dem Innenministerium vor, das Problem «kleinzureden». «Spätestens als der arabische Remmo-Clan im November 2019 mit einem Juwelendiebstahl aus dem Grünen Gewölbe die sächsische Regierung vor der ganzen Welt blamierte, hätte die CDU aufwachen müssen», erklärte der Abgeordnete Carsten Hütter. 2025 sei es in Sachsen zu keiner einzigen Vermögensabschöpfung im Zusammenhang mit Clankriminalität gekommen, obwohl die Schäden bis zu 20.000 Euro pro Einzelfall betrugen.

Die Zahl stammt aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Kleine Landtags-Anfrage Hütters zur Clankriminalität. Das Ministerium hatte für 2025 insgesamt entsprechende 111 Straftaten aufgelistet. In den meisten Fällen wurden nur geringfügige Euro-Beträge als Schäden ausgewiesen.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.zeit.de — der Inhalt gehört Die Zeit.

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