Gaunersatire von Guy Ritchie: Landadel und Gangster – Neue Folgen von „The Gentlemen“
Die satirische Serie „The Gentlemen“ von Kultregisseur Guy Ritchie geht in die zweite Staffel.
Ray Winstone sagt, warum die Grenze zwischen Aristokratie und Unterwelt für ihn fließend ist.
Kinofilme nach TV-Vorlagen gibt es viele.
Im Streaming-Zeitalter hat sich der Trend umgekehrt: Serien, die auf erfolgreichen Filmen basieren, boomen – große Hits bleiben dabei aber die Ausnahme.
Eine davon ist „The Gentlemen“: Die Netflix-Serie nach Guy Ritchies gleichnamiger Gangsterkomödie kam bei Kritik und Publikum gleichermaßen gut an.
Am 3.
September startet die zweite Staffel der Gaunersatire, in der die Grenzen zwischen Landadel und Gangstern verschwimmen.
Für Ray Winstone, der den Gangsterboss Bobby Glass spielt, ist diese Trennung ohnehin hinfällig.
Er sieht den Landadel skeptisch. „Niemand kommt dahin, indem er ehrlich bleibt“, sagt der für harte Kerle berühmte Schauspieler („ The Departed“, „Sexy Beast“) im Interview der Deutschen Presse-Agentur. „Wenn du ein ehrlicher Typ bist, der zur Arbeit geht, wirst du dir nie so ein Haus leisten können, so ein Erbe.
Also warst du ein Schurke.
Du warst ein Gangster, auf die eine oder andere Art.
Und jetzt drehen wir das quasi um.“ Ein Herzog im Drogenimperium In Staffel 1 erbt Ex-Soldat Eddie Horniman (Theo James) alias der Herzog von Halstead nach dem Tod seines Vaters dessen imposantes Landgut.
Dort entdeckt er eine Cannabisplantage, die Teil des florierenden Drogenimperiums von Gangsterboss Bobby Glass ( Ray Winstone ) ist.
Zunächst will Eddie die kriminellen Machenschaften beenden.
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